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    <title>write.literatur.social Reader</title>
    <link>https://write.literatur.social</link>
    <description>Read the latest posts from write.literatur.social.</description>
    <pubDate>Tue, 08 Sep 2026 09:19:31 +0000</pubDate>
    <item>
      <title>Volker Kutscher – Moabit (Hörspiel als Vorgeschichte zu &#39;Babylon Berlin&#39;)</title>
      <link>https://write.literatur.social/der-hoerold/volker-kutscher-moabit-hoerspiel-als-vorgeschichte-zu-babylon-berlin</link>
      <description>&lt;![CDATA[Ab 10. September 2026 soll die finale Staffel von &#39;Babylon Berlin&#39; online in der ARD-Mediathek verfügbar sein. Da passt es doch ganz gut, dass bei &#39;ARD sounds&#39; das Hörspiel von 2018 zur Vorgeschichte der sympatischen „Ermittlerin“ Charlotte Ritter (gesprochen von Marleen Lohse) noch einmal wiederveröffentlicht wurde. Auch wenn die Inhalte etwas von der Serie abweichen, wird auch hier die Stimmung der wilden Zwanziger glänzend eingefangen: „Ein Tag Hörspiel wie Gold!“&#xA;&#xA;Das Hörspiel auf dem Display eines Smartphones, das auf dem Buch “Moabit” von Volker Kutscher liegt&#xA;&#xA;Christian Ritter (gesprochen von Robert Gallinowski), der Vater von Charlotte, arbeitet als Oberaufseher im Gefängnis Moabit. Dort sitzt gerade Adolf Winkler (gesprochen von Arved Birnbaum) ein. Als Ritter den Chef des Ringvereins Berolina vor einem Mordanschlag im Knast rettet, nimmt eine verhängnisvolle Geschichte ihren Lauf, der auch das Leben von Charly verändert...&#xA;&#xA;Alte Bekannte, wa?&#xA;&#xA;Wer sich an die Verfilmung des ersten Romans erinnert, wird sich vielleicht über einige Abweichungen wundern. Zum Beispiel taucht hier auch Greta (gesprochen von Lisa Hrdina) als Charlottes Freundin auf. Ein Liedtext von Claire Waldoff, den sie mit Charly trällert, scheint dabei ihr selbstbewusstes Auftreten zu spiegeln: „O wie praktisch, o wie praktisch – ist die Berlinerin./ Heut’ ist schon jeder Backfisch, jeder Backfisch – eine Verdienerin.“&#xA;&#xA;Allerdings wird Gretas Leben hier ganz anders beschrieben, obwohl diese Vorgeschichte 2017 ungefähr zeitgleich mit der Veröffentlichung der ersten TV-Staffel als Buch im Galiani-Verlag mit Zeichnungen von Kat Menschik herausgegeben wurde.&#xA;&#xA;Erzählt wird hier auch, wie Charly von Wilhelm Böhm (gesprochen von Herbert Schäfer) einen Schreibjob bei der Mordkommission bekommt. Wie sich die beiden Interpretationen von Verfilmung und Buch gegenseitig beeinflusst haben, ist aber an dieser Stelle kein Thema.&#xA;&#xA;Babylon Moabit: Text zu Bild zu Text zu Ton&#xA;&#xA;Das Hörspiel weicht jedoch selbst auch noch vom Buch ab. So wird unter anderem die Reihenfolge der Kapitel aufgelöst und natürlich sind einige Passagen in wörtliche Rede oder Gedanken der Figuren „übersetzt“, um sie nicht als einfachen Erzähltext wiederzugeben.&#xA;&#xA;Das für das direkt 2018 noch nachfolgende Hörspiel &#39;Der nasse Fisch&#39; im Grunde alle Stimmen ausgetauscht wurden, ist etwas schade. Es könnte aber auch so gedacht sein, dass der verstrichenen Zeit von ca. zwei Jahren in der Handlung von &#39;Moabit&#39; bis dahin Rechnung getragen werden sollte.&#xA;&#xA;Jedenfalls wurden fürs Prequel die gerade mal 84 Seiten nach der Bearbeitung durch Thomas Böhm von Regisseur Thomas Leutzbach auf stimmige 54 Minuten verdichtet. Und nach diesen ersten Takten ist es schwer, sich dem Tanz auf dem Vulkan im &#39;Babylon Berlin&#39; zu entziehen!&#xA;&#xA;]]&gt;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ab 10. September 2026 soll die finale Staffel von &#39;Babylon Berlin&#39; online in der ARD-Mediathek verfügbar sein. Da passt es doch ganz gut, dass bei &#39;ARD sounds&#39; das Hörspiel von 2018 zur Vorgeschichte der sympatischen „Ermittlerin“ Charlotte Ritter (gesprochen von Marleen Lohse) noch einmal wiederveröffentlicht wurde. Auch wenn die Inhalte etwas von der Serie abweichen, wird auch hier die Stimmung der wilden Zwanziger glänzend eingefangen: <em>„Ein Tag Hörspiel wie Gold!“</em></strong></p>

<p><img src="https://literatur.social/system/media_attachments/files/117/207/614/626/426/158/original/1dc800135d007bbe.jpeg" alt="Das Hörspiel auf dem Display eines Smartphones, das auf dem Buch “Moabit” von Volker Kutscher liegt"></p>

<p>Christian Ritter (gesprochen von Robert Gallinowski), der Vater von Charlotte, arbeitet als Oberaufseher im Gefängnis Moabit. Dort sitzt gerade Adolf Winkler (gesprochen von Arved Birnbaum) ein. Als Ritter den Chef des Ringvereins Berolina vor einem Mordanschlag im Knast rettet, nimmt eine verhängnisvolle Geschichte ihren Lauf, der auch das Leben von Charly verändert...</p>

<p><strong>Alte Bekannte, wa?</strong></p>

<p>Wer sich an die Verfilmung des ersten Romans erinnert, wird sich vielleicht über einige Abweichungen wundern. Zum Beispiel taucht hier auch Greta (gesprochen von Lisa Hrdina) als Charlottes Freundin auf. Ein Liedtext von Claire Waldoff, den sie mit Charly trällert, scheint dabei ihr selbstbewusstes Auftreten zu spiegeln: <em>„O wie praktisch, o wie praktisch – ist die Berlinerin./ Heut’ ist schon jeder Backfisch, jeder Backfisch – eine Verdienerin.“</em></p>

<p>Allerdings wird Gretas Leben hier ganz anders beschrieben, obwohl diese Vorgeschichte 2017 ungefähr zeitgleich mit der Veröffentlichung der ersten TV-Staffel als Buch im Galiani-Verlag mit Zeichnungen von Kat Menschik herausgegeben wurde.</p>

<p>Erzählt wird hier auch, wie Charly von Wilhelm Böhm (gesprochen von Herbert Schäfer) einen Schreibjob bei der Mordkommission bekommt. Wie sich die beiden Interpretationen von Verfilmung und Buch gegenseitig beeinflusst haben, ist aber an dieser Stelle kein Thema.</p>

<p><strong>Babylon Moabit: Text zu Bild zu Text zu Ton</strong></p>

<p>Das Hörspiel weicht jedoch selbst auch noch vom Buch ab. So wird unter anderem die Reihenfolge der Kapitel aufgelöst und natürlich sind einige Passagen in wörtliche Rede oder Gedanken der Figuren „übersetzt“, um sie nicht als einfachen Erzähltext wiederzugeben.</p>

<p>Das für das direkt 2018 noch nachfolgende Hörspiel &#39;Der nasse Fisch&#39; im Grunde alle Stimmen ausgetauscht wurden, ist etwas schade. Es könnte aber auch so gedacht sein, dass der verstrichenen Zeit von ca. zwei Jahren in der Handlung von &#39;Moabit&#39; bis dahin Rechnung getragen werden sollte.</p>

<p>Jedenfalls wurden fürs Prequel die gerade mal 84 Seiten nach der Bearbeitung durch Thomas Böhm von Regisseur Thomas Leutzbach auf stimmige 54 Minuten verdichtet. Und nach diesen ersten Takten ist es schwer, sich dem Tanz auf dem Vulkan im &#39;Babylon Berlin&#39; zu entziehen!</p>
]]></content:encoded>
      <author>Der Hörold</author>
      <guid>https://write.literatur.social/read/a/a53gx40fnr</guid>
      <pubDate>Thu, 03 Sep 2026 20:59:02 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Daniel Kehlmann – Lichtspiel (Hörspiel mit u.a. Thomas Loibl und Aenne Schwarz)</title>
      <link>https://write.literatur.social/der-hoerold/daniel-kehlmann-lichtspiel-hoerspiel-mit-u-a</link>
      <description>&lt;![CDATA[„Guten Abend ihr Mad’ln, servus, die Buam, danke, liebe Gäste, bleiben Sie alle recht schön gesund“, verabschiedet TV-Moderator Heinz Conrads an einer Stelle in &#39;Lichtspiel&#39; sein Publikum. Dem kann ich mich nachher anschließen, möchte aber alle erst einmal herzlich zu meinem Text über das Hörspiel nach der Vorlage von Daniel Kehlmann begrüßen. In diesem Sinne: Film ab!&#xA;&#xA;In der Mitte das Hörspiel zu &#39;Lichtspiel&#39; auf einem Handy eingerahmt vom Hörbuch auf CDs&#xA;&#xA;Autor Daniel Kehlmann geht seine Arbeit bei &#39;Lichtspiel&#39; wie schon in früheren Werken an. Rund um eine historische Persönlichkeit strickt er mit selbstausgedachten Szenen, Gedanken und Gesprächen eine Geschichte, die mehr ist als die Summe ihrer Teile. Hier geht es nicht um die korrekte Wiedergabe der Vergangenheit, sondern vielmehr um Ableitungen auf die Gegenwart und Zukunft.&#xA;&#xA;Hörspiel zwischen Licht und... Finsternis des III. Reichs&#xA;&#xA;Thema ist dieses Mal der Regisseur Georg Wilhelm Pabst, kurz G.W. genannt (und im Hörspiel von Thomas Loibl gesprochen). Unfreiwillig wird er Ende der Dreizigerjahre für die Propaganda-Maschinerie der Nationalsozialisten eingespannt. Sich dem zu entziehen, ist kaum möglich.&#xA;&#xA;Zum Beispiel nimmt Henny Porten (gesprochen vonTheresa Sophie Albert), die in einem seiner Filme mitspielt, seine Frau Gertrude (gesprochen von Aenne Schwarz) in den Lesekreis einer „feinen“ Gesellschaft mit. Bloß da die Damen gar nicht so fein miteinander umgehen. Jedes falsche Wort kann zum Rauswurf oder gar Schlimmeren führen.&#xA;&#xA;Und so schwankt G.W. Pabst innerlich zwischen Abwehr und Ignoranz der Verhältnisse, Freude über seine Möglichkeiten und Mitläufertum, Licht und Schatten ...&#xA;&#xA;Großes Kino für die Ohren&#xA;&#xA;Natürlich trifft Pabst in der Zeit und entsprechend im Hörspiel auf große Namen: Bibiana Beglau spricht zum Beispiel Leni Riefenstahl, Valery Tscheplanowa die Schauspielerin Greta Garbo. Erzählt wird die Geschichte vom fiktiven Regieassistenten Franz Wilczek (gesprochen von Erwin Leder).&#xA;&#xA;Für seine Adaptation hat Regisseur Sebastian Stern viel weggelassen. Dennoch kann sein Hörspiel mit dem Hörbuch, das Ulrich Noethen eingelesen hat, ganz gut mithalten. In Zeiten wie diesen kann es auch nicht schaden, die Botschaft auf verschiedenen Wegen zu transportieren: Nie wieder!]]&gt;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><strong><em>„Guten Abend ihr Mad’ln, servus, die Buam, danke, liebe Gäste, bleiben Sie alle recht schön gesund“</em>, verabschiedet TV-Moderator Heinz Conrads an einer Stelle in &#39;Lichtspiel&#39; sein Publikum. Dem kann ich mich nachher anschließen, möchte aber alle erst einmal herzlich zu meinem Text über das Hörspiel nach der Vorlage von Daniel Kehlmann begrüßen. In diesem Sinne: Film ab!</strong></p>

<p><img src="https://literatur.social/system/media_attachments/files/117/135/255/952/636/134/original/7a1ea795dad89351.jpg" alt="In der Mitte das Hörspiel zu &#39;Lichtspiel&#39; auf einem Handy eingerahmt vom Hörbuch auf CDs"></p>

<p>Autor Daniel Kehlmann geht seine Arbeit bei &#39;Lichtspiel&#39; wie schon in früheren Werken an. Rund um eine historische Persönlichkeit strickt er mit selbstausgedachten Szenen, Gedanken und Gesprächen eine Geschichte, die mehr ist als die Summe ihrer Teile. Hier geht es nicht um die korrekte Wiedergabe der Vergangenheit, sondern vielmehr um Ableitungen auf die Gegenwart und Zukunft.</p>

<p><strong>Hörspiel zwischen Licht und... Finsternis des III. Reichs</strong></p>

<p>Thema ist dieses Mal der Regisseur Georg Wilhelm Pabst, kurz G.W. genannt (und im Hörspiel von Thomas Loibl gesprochen). Unfreiwillig wird er Ende der Dreizigerjahre für die Propaganda-Maschinerie der Nationalsozialisten eingespannt. Sich dem zu entziehen, ist kaum möglich.</p>

<p>Zum Beispiel nimmt Henny Porten (gesprochen vonTheresa Sophie Albert), die in einem seiner Filme mitspielt, seine Frau Gertrude (gesprochen von Aenne Schwarz) in den Lesekreis einer „feinen“ Gesellschaft mit. Bloß da die Damen gar nicht so fein miteinander umgehen. Jedes falsche Wort kann zum Rauswurf oder gar Schlimmeren führen.</p>

<p>Und so schwankt G.W. Pabst innerlich zwischen Abwehr und Ignoranz der Verhältnisse, Freude über seine Möglichkeiten und Mitläufertum, Licht und Schatten ...</p>

<p><strong>Großes Kino für die Ohren</strong></p>

<p>Natürlich trifft Pabst in der Zeit und entsprechend im Hörspiel auf große Namen: Bibiana Beglau spricht zum Beispiel Leni Riefenstahl, Valery Tscheplanowa die Schauspielerin Greta Garbo. Erzählt wird die Geschichte vom fiktiven Regieassistenten Franz Wilczek (gesprochen von Erwin Leder).</p>

<p>Für seine Adaptation hat Regisseur Sebastian Stern viel weggelassen. Dennoch kann sein Hörspiel mit dem Hörbuch, das Ulrich Noethen eingelesen hat, ganz gut mithalten. In Zeiten wie diesen kann es auch nicht schaden, die Botschaft auf verschiedenen Wegen zu transportieren: Nie wieder!</p>
]]></content:encoded>
      <author>Der Hörold</author>
      <guid>https://write.literatur.social/read/a/kteob67i93</guid>
      <pubDate>Thu, 27 Aug 2026 16:15:17 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Termine der Kieztauben</title>
      <link>https://write.literatur.social/kieztauben/termine-der-kieztauben</link>
      <description>&lt;![CDATA[Zeichnung einer Taube, die Träume für ihren Kiez hat&#xA;&#xA;9. September 2026 Treffen &#34;Pop-Inn für alle&#34;&#xA;&#xA;Das POP-INN soll wiedereröffnet werden. [...]. Dafür brauchen wir euch. Denn wir entscheiden alle zusammen, wie das POP-INN für alle aussehen soll.&#xA;&#xA;Ort: JFE Flemmingstr., Paulsenstr. 22, 12163 Berlin, https://jfe-flemming.de/&#xA;Zeit: 18:00 Uhr kurze Einleitung für Neulinge, 18:30 Uhr offenes Plenum&#xA;&#xA;23. September 2026 Treffen &#34;Pop-Inn für alle&#34;&#xA;&#xA;Voraussichtlich wie immer im Zwei-Wochen-Rhythmus nächstes Plenum - Infos folgen!]]&gt;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><img src="https://literatur.social/system/media_attachments/files/117/001/861/742/913/687/small/50caa4a9acab2756.jpg" alt="Zeichnung einer Taube, die Träume für ihren Kiez hat"></p>

<p><strong>9. September 2026 Treffen “Pop-Inn für alle”</strong></p>

<p>Das POP-INN soll wiedereröffnet werden. [...]. Dafür brauchen wir euch. Denn wir entscheiden alle zusammen, wie das POP-INN für alle aussehen soll.</p>
<ul><li><strong>Ort:</strong> JFE Flemmingstr., Paulsenstr. 22, 12163 Berlin, <a href="https://jfe-flemming.de/" rel="nofollow">https://jfe-flemming.de/</a></li>
<li><strong>Zeit:</strong> 18:00 Uhr kurze Einleitung für Neulinge, 18:30 Uhr offenes Plenum</li></ul>

<p><strong>23. September 2026 Treffen “Pop-Inn für alle”</strong></p>

<p>Voraussichtlich wie immer im Zwei-Wochen-Rhythmus nächstes Plenum – Infos folgen!</p>
]]></content:encoded>
      <author>Kieztauben</author>
      <guid>https://write.literatur.social/read/a/1rfwo3zat9</guid>
      <pubDate>Tue, 28 Jul 2026 22:38:55 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Hören nach Zahlen – Special zum Hörspiel Nummer 103 von u.a. Die drei ??? und Bibi &amp; Tina</title>
      <link>https://write.literatur.social/der-hoerold/hoeren-nach-zahlen-special-zum-hoerspiel-nummer-103-von-u-a</link>
      <description>&lt;![CDATA[Für die Mitmach-Tour 2026 mit seiner Lauscherlounge hat sich Oliver Rohrbeck, die Stimme von Justus Jonas, für Hörspiel 103 von &#39;Die drei ???&#39; entschieden. Leider sind drei der neun Termine im September schon ausverkauft. Nun heißt es also schnell sein, auf Oktober in Berlin ausweichen oder ... in den eigenen vier Wänden hören. Und wo wir schon dabei sind, lege ich gleich noch drei Alternativen mit je einem Hörspiel 103 drauf!&#xA; &#xA;CDs der Hörspiele mit jeweils Folgennummer 103&#xA;&#xA;Die drei ??? 103: Das Erbe des Meisterdiebs&#xA;&#xA;Gerade als Justus Jonas während eines Verkaufsgesprächs fürs Gebrauchtwarencenter seines Onkels von einem Mädchen namens Brittany (gesprochen von Dorette Hugo, die Schwester von Uschi Hugo und vor allem bekannt als die eine, &#34;zweite&#34; Hälfte von &#39;Bibi &amp; Tina&#39;) für einen Preisnachlass ins Kino eingeladen wird, erhält er einen überraschenden Telefonanruf:  „Er wollte mir nur mitteilen, dass jemand gestorben ist: Victor Hugenay!“&#xA;&#xA;Nach dem Kinobesuch erreicht Justus direkt die nächste Überraschung. Hugenay (gesprochen von Wolfgang Kubach unter dem Pseudonym Albert Giro) hat ihm einen Brief zukommen lassen, den er für den Fall seines Ablebens vorbereitet hatte: „Wie wäre es mit einem Wettkampf der etwas anderen Art? Es gibt einen geheimen Ort, an dem Kunstwerke versteckt sind, die ich zwar stehlen, aber nicht wieder verkaufen konnte.“_&#xA;&#xA;So einer Herausforderung kann sich Justus selbstverständlich kaum widersetzen. Und so beginnt eine Suche, bei der das Erbe des Meisterdiebs Hugenay – oder aber doch gar er selbst  – natürlich weitere Überraschungen für die drei Fragezeichen bereithält ...&#xA;&#xA;Offizielle Webseite: https://www.dreifragezeichen.de/produktwelt/details/das-erbe-des-meisterdiebes&#xA;Infos zum Live-Hörspiel 2026: https://www.lauscherlounge.de/veranstaltung/die-drei-das-erbe-des-meisterdiebes-als-mitmachhorspiel&#xA;&#xA;John Sinclair 103: Ghoul-Parasiten&#xA;&#xA;Für Hörspiel 103 bei &#39;John Sinclair&#39; wählte Regisseur Dennis Ehrhardt den 1983 veröffentlichten Band 271 der Bastei-Romanserie von Jason Dark aus. Damals 2015 war übrigens Dietmar Wunder noch ziemlich frisch in seiner Rolle als John Sinclair, die er gerade erst mit Folge 101 von Frank Glaubrecht übernommen hatte.&#xA;&#xA;Als John Sinclair an einen Tatort gerufen wird, ist dort nur ein Skelett des Opfers zurückgeblieben. Und das, obwohl der Mann nach Aussagen von Zeugen am Vortag noch gelebt haben soll. Kurz danach wird ein Pärchen auf die gleiche Weise aufgefunden.&#xA;&#xA;Doch dieses Mal ist es ein Köder für eine tödliche Falle, wie sich schnell herausstellt. Der geheimnisvolle Mister X (gesprochen von Torben Liebrecht) schießt Schleim auf John. Die einzige Rettung ist Johns Kreuz. Zwar stirbt er nicht, wird aber in eine andere Welt teleportiert – zu den schleimigen Ghoul-Parasiten!&#xA;&#xA;Offizielle Webseite: https://www.john-sinclair.de/jason-dark/hoerbuch/john-sinclair-folge-103/978-3-7857-5063-6&#xA;&#xA;Gruselkabinett 103: Das ägyptische Parfüm&#xA;&#xA;Als junger Reisender lernte Thomas Karston (gesprochen von Jonas Baeck) das ägyptische Parfüm kennen, konnte aber keinen eizigen Tropfen dieses unvergleichbaren Geruchs erstehen. Glücklicherweise vielleicht, weil er auch gewarnt wurde, dass es verflucht sei. Umso erstaunlicher ist es, als er es 1932 schließlich in London wahrnimmt und dabei von einem Geist heimgesucht wird.&#xA;&#xA;Doch bevor er dessen kryptische Botschaft entschlüsseln kann, taucht sein Bekannter Jack Fernleigh (gesprochen von Matthias Lühn) bei ihm auf und lädt ihn über Weihnachten auf sein Anwesen ein. Einer seiner Vorfahren soll dort Schätze aus Ägypten versteckt haben. Ob da vielleicht ein Zusammenhang besteht ... und der Fluch ein neues Opfer sucht?&#xA;&#xA;   Okkultismus in Schrift und Schall&#xA;&#xA;Spannend ist auf jeden Fall auch der Hintergrund des Autors Charles Webster Leadbeater. Mit 36 Jahren trat er 1883 der Theosophischen Gesellschaft bei – einer esoterischen und dem Okkultismus zugewandten Organisation, die Helena Blavatsky acht Jahre zuvor mit gut einem Dutzend Mitgliedern in New York ins Leben gerufen hatte.&#xA;&#xA;1911 veröffentlichte er die Geschichtensammlung &#39;The Perfume of Egypt and Other Weird Stories&#39;. Fünf Jahre später gründete er in Australien die &#39;Liberalkatholische Kirche&#39; sowie 1926 den Radiosender &#39;2GB&#39;. Nach seinem Tod 1934 fusionierte 2GB aber mit anderen Sendern, so dass der theosopische Ansatz aus dem Programm verschwand.&#xA;&#xA;Offizielle Webseite: https://titania-medien.de/album/folge-103-charles-webster-leadbeater-das-agyptische-parfum&#xA;&#xA;Bibi &amp; Tina 103: Die Schlossrenovierung&#xA;&#xA;Nach all dem Grusel gibt es hier zum Schluss noch ein Hörspiel fürs zartbesaitetere Publikum. Aufregend wird es trotzdem, denn für die  &#39;Die Schlossrenovierung&#39; müssen Bibi (gesprochen von Susanna Bonasewicz) und Tina (siehe oben!) alle Register ziehen und auch schon mal auf einen rettenden Hexspruch zurückgreifen.&#xA;&#xA;Schließlich gerät hier die Idee, die Reise des Grafen von Falkenstein (gesprochen von Sven Riemann) nach London zu nutzen, um ihn mit einem frischen Anstrich zu überraschen, mächtig außer Kontrolle ... also zumindest für die Hörerschaft ab den empfohlenen 6 Jahren und ungefähr so bis 9 – oder vielleicht auch bis 99 oder besser sogar 103!&#xA;&#xA;Offizielle Webseite: https://www.bibiundtina.de/node/2349&#xA;&#xA;Hashtags, um ähnliche Artikel zu finden: #JohnSinclair #Gruselkabinett #DieDreiFragezeichen #BibiUndTina]]&gt;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Für die Mitmach-Tour 2026 mit seiner Lauscherlounge hat sich Oliver Rohrbeck, die Stimme von Justus Jonas, für Hörspiel 103 von &#39;Die drei ???&#39; entschieden. Leider sind drei der neun Termine im September schon ausverkauft. Nun heißt es also schnell sein, auf Oktober in Berlin ausweichen oder ... in den eigenen vier Wänden hören. Und wo wir schon dabei sind, lege ich gleich noch drei Alternativen mit je einem Hörspiel 103 drauf!</strong></p>

<p><img src="https://literatur.social/system/media_attachments/files/116/992/294/661/015/783/small/eafc8e0c04eff6e3.jpg" alt="CDs der Hörspiele mit jeweils Folgennummer 103"></p>

<p><strong>Die drei ??? 103: Das Erbe des Meisterdiebs</strong></p>

<p>Gerade als Justus Jonas während eines Verkaufsgesprächs fürs Gebrauchtwarencenter seines Onkels von einem Mädchen namens Brittany (gesprochen von Dorette Hugo, die Schwester von Uschi Hugo und vor allem bekannt als die eine, “zweite” Hälfte von &#39;Bibi &amp; Tina&#39;) für einen Preisnachlass ins Kino eingeladen wird, erhält er einen überraschenden Telefonanruf: _ „Er wollte mir nur mitteilen, dass jemand gestorben ist: Victor Hugenay!“_</p>

<p>Nach dem Kinobesuch erreicht Justus direkt die nächste Überraschung. Hugenay (gesprochen von Wolfgang Kubach unter dem Pseudonym Albert Giro) hat ihm einen Brief zukommen lassen, den er für den Fall seines Ablebens vorbereitet hatte: <em>„Wie wäre es mit einem Wettkampf der etwas anderen Art? Es gibt einen geheimen Ort, an dem Kunstwerke versteckt sind, die ich zwar stehlen, aber nicht wieder verkaufen konnte.“</em></p>

<p>So einer Herausforderung kann sich Justus selbstverständlich kaum widersetzen. Und so beginnt eine Suche, bei der das Erbe des Meisterdiebs Hugenay – oder aber doch gar er selbst  – natürlich weitere Überraschungen für die drei Fragezeichen bereithält ...</p>
<ul><li><strong>Offizielle Webseite:</strong> <a href="https://www.dreifragezeichen.de/produktwelt/details/das-erbe-des-meisterdiebes" rel="nofollow">https://www.dreifragezeichen.de/produktwelt/details/das-erbe-des-meisterdiebes</a></li>
<li><strong>Infos zum Live-Hörspiel 2026:</strong> <a href="https://www.lauscherlounge.de/veranstaltung/die-drei-das-erbe-des-meisterdiebes-als-mitmachhorspiel" rel="nofollow">https://www.lauscherlounge.de/veranstaltung/die-drei-das-erbe-des-meisterdiebes-als-mitmachhorspiel</a></li></ul>

<p><strong>John Sinclair 103: Ghoul-Parasiten</strong></p>

<p>Für Hörspiel 103 bei &#39;John Sinclair&#39; wählte Regisseur Dennis Ehrhardt den 1983 veröffentlichten Band 271 der Bastei-Romanserie von Jason Dark aus. Damals 2015 war übrigens Dietmar Wunder noch ziemlich frisch in seiner Rolle als John Sinclair, die er gerade erst mit Folge 101 von Frank Glaubrecht übernommen hatte.</p>

<p>Als John Sinclair an einen Tatort gerufen wird, ist dort nur ein Skelett des Opfers zurückgeblieben. Und das, obwohl der Mann nach Aussagen von Zeugen am Vortag noch gelebt haben soll. Kurz danach wird ein Pärchen auf die gleiche Weise aufgefunden.</p>

<p>Doch dieses Mal ist es ein Köder für eine tödliche Falle, wie sich schnell herausstellt. Der geheimnisvolle Mister X (gesprochen von Torben Liebrecht) schießt Schleim auf John. Die einzige Rettung ist Johns Kreuz. Zwar stirbt er nicht, wird aber in eine andere Welt teleportiert – zu den schleimigen Ghoul-Parasiten!</p>
<ul><li><strong>Offizielle Webseite:</strong> <a href="https://www.john-sinclair.de/jason-dark/hoerbuch/john-sinclair-folge-103/978-3-7857-5063-6" rel="nofollow">https://www.john-sinclair.de/jason-dark/hoerbuch/john-sinclair-folge-103/978-3-7857-5063-6</a></li></ul>

<p><strong>Gruselkabinett 103: Das ägyptische Parfüm</strong></p>

<p>Als junger Reisender lernte Thomas Karston (gesprochen von Jonas Baeck) das ägyptische Parfüm kennen, konnte aber keinen eizigen Tropfen dieses unvergleichbaren Geruchs erstehen. Glücklicherweise vielleicht, weil er auch gewarnt wurde, dass es verflucht sei. Umso erstaunlicher ist es, als er es 1932 schließlich in London wahrnimmt und dabei von einem Geist heimgesucht wird.</p>

<p>Doch bevor er dessen kryptische Botschaft entschlüsseln kann, taucht sein Bekannter Jack Fernleigh (gesprochen von Matthias Lühn) bei ihm auf und lädt ihn über Weihnachten auf sein Anwesen ein. Einer seiner Vorfahren soll dort Schätze aus Ägypten versteckt haben. Ob da vielleicht ein Zusammenhang besteht ... und der Fluch ein neues Opfer sucht?</p>

<p>__ &gt; Okkultismus in Schrift und Schall__</p>

<p>Spannend ist auf jeden Fall auch der Hintergrund des Autors Charles Webster Leadbeater. Mit 36 Jahren trat er 1883 der Theosophischen Gesellschaft bei – einer esoterischen und dem Okkultismus zugewandten Organisation, die Helena Blavatsky acht Jahre zuvor mit gut einem Dutzend Mitgliedern in New York ins Leben gerufen hatte.</p>

<p>1911 veröffentlichte er die Geschichtensammlung &#39;The Perfume of Egypt and Other Weird Stories&#39;. Fünf Jahre später gründete er in Australien die &#39;Liberalkatholische Kirche&#39; sowie 1926 den Radiosender &#39;2GB&#39;. Nach seinem Tod 1934 fusionierte 2GB aber mit anderen Sendern, so dass der theosopische Ansatz aus dem Programm verschwand.</p>
<ul><li><strong>Offizielle Webseite:</strong> <a href="https://titania-medien.de/album/folge-103-charles-webster-leadbeater-das-agyptische-parfum" rel="nofollow">https://titania-medien.de/album/folge-103-charles-webster-leadbeater-das-agyptische-parfum</a></li></ul>

<p><strong>Bibi &amp; Tina 103: Die Schlossrenovierung</strong></p>

<p>Nach all dem Grusel gibt es hier zum Schluss noch ein Hörspiel fürs zartbesaitetere Publikum. Aufregend wird es trotzdem, denn für die  &#39;Die Schlossrenovierung&#39; müssen Bibi (gesprochen von Susanna Bonasewicz) und Tina (siehe oben!) alle Register ziehen und auch schon mal auf einen rettenden Hexspruch zurückgreifen.</p>

<p>Schließlich gerät hier die Idee, die Reise des Grafen von Falkenstein (gesprochen von Sven Riemann) nach London zu nutzen, um ihn mit einem frischen Anstrich zu überraschen, mächtig außer Kontrolle ... also zumindest für die Hörerschaft ab den empfohlenen 6 Jahren und ungefähr so bis 9 – oder vielleicht auch bis 99 oder besser sogar 103!</p>
<ul><li><strong>Offizielle Webseite:</strong> <a href="https://www.bibiundtina.de/node/2349" rel="nofollow">https://www.bibiundtina.de/node/2349</a></li></ul>

<p>Hashtags, um ähnliche Artikel zu finden: #JohnSinclair #Gruselkabinett #DieDreiFragezeichen #BibiUndTina</p>
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      <author>Der Hörold</author>
      <guid>https://write.literatur.social/read/a/xm6wvb8di1</guid>
      <pubDate>Tue, 28 Jul 2026 22:28:41 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Gruselkabinett – 99: Die Toten sind unersättlich (Hörspiel mit Antje von der Ahe und David Nathan)</title>
      <link>https://write.literatur.social/der-hoerold/gruselkabinett-99-die-toten-sind-unersaettlich-hoerspiel-mit-antje-von-der</link>
      <description>&lt;![CDATA[2015 präsentierte &#39;Titania Medien&#39; als Folge 99 eine Gruselgeschichte, die ich damals in einem anderen Blog dann direkt vorgestellt habe. Den Artikel wird hier nun in einer überarbeiteten Version wiederveröffentlicht. Geschrieben hat  &#39;Die Toten sind unersättlich&#39; Leopold von Sacher-Masoch. In Anlehnung an seinen Namen wurde entgegen seines Protestes der Begriff &#39;Masochismus&#39; geprägt, mit dem der Lustgewinn durch körperliche oder seelische Schmerzen beschrieben wird. Und auch dieses Hörspiel hält einige Qualen für seine Figuren bereit!&#xA;&#xA;Hörspiel 99 vom Gruselkabinett auf CD, links Fotos von Antje von der Ahe und David Nathan auf anderen Folgen der Reihe&#xA;&#xA;Als Manwed Weroski (gesprochen von David Nathan) davon hört, dass im Schloss Tartakow eine zauberhaft schöne Frauenstatur mit toten, weißen Augen zu Leben erwachen und durch die düsteren Gänge wandeln soll, ist seine Abenteuerlust geweckt: „Ich will mit eigenen Augen sehen, ob dieses Marmorweib wirklich lebendig zu werden pflegt.“_&#xA;&#xA;Doch als er schließlich auf die Fürstin Marina Tartakowska (gesprochen von Antje von der Ahe) trifft, verfällt er unaufhaltsam ihrem verführerischen „Zauber“ ...&#xA;&#xA;Hungrig nach mehr&#xA;&#xA;Wie immer bei &#39;Titania&#39; sind die Sound-Effekte und die Musik stimmungsvoll eingesetzt und die meisten Stimmen prominent besetzt. Als Erzähler namens Bartek fungiert diesmal Simon Jäger, der die deutsche Standardstimme für Matt Damon ist. &#xA;&#xA;Weitere Mitwirkende sind Bodo Wolf, Ulrike Möckel, Jan Makino, Kaspar Eichel, Maria Koschny und Regisseur Marc Gruppe selbst. Ganz kurz und nur mit wenigen Worten ist zudem in einer kleinen Nebenrolle Joachim Tennstedt zu hören.&#xA;&#xA;Wieder einmal ziehen die Macher von &#39;Titania&#39; alle Register, um die Zuhörer und Zuhörerinnen schaurig-schön zu unterhalten. Die Vorlage ist dabei gut gewählt, um bei über 65 Minuten Spieldauer für gruselige Spannung zu sorgen.&#xA;&#xA;Offizielle Webseite: https://titania-medien.de/album/folge-99-leopold-von-sacher-masoch-die-toten-sind-unersattlich&#xA;&#xA;#Gruselkabinett #Titania&#xA;]]&gt;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><strong>2015 präsentierte &#39;Titania Medien&#39; als Folge 99 eine Gruselgeschichte, die ich damals in einem anderen Blog dann direkt vorgestellt habe. Den Artikel wird hier nun in einer überarbeiteten Version wiederveröffentlicht. Geschrieben hat  &#39;Die Toten sind unersättlich&#39; Leopold von Sacher-Masoch. In Anlehnung an seinen Namen wurde entgegen seines Protestes der Begriff &#39;Masochismus&#39; geprägt, mit dem der Lustgewinn durch körperliche oder seelische Schmerzen beschrieben wird. Und auch dieses Hörspiel hält einige Qualen für seine Figuren bereit!</strong></p>

<p><img src="https://literatur.social/system/media_attachments/files/116/958/213/574/605/688/small/b7d34e16ad3f175c.jpg" alt="Hörspiel 99 vom Gruselkabinett auf CD, links Fotos von Antje von der Ahe und David Nathan auf anderen Folgen der Reihe"></p>

<p>Als Manwed Weroski (gesprochen von David Nathan) davon hört, dass im Schloss Tartakow eine zauberhaft schöne Frauenstatur mit toten, weißen Augen zu Leben erwachen und durch die düsteren Gänge wandeln soll, ist seine Abenteuerlust geweckt: <em>„Ich will mit eigenen Augen sehen, ob dieses Marmorweib wirklich lebendig zu werden pflegt.“</em></p>

<p>Doch als er schließlich auf die Fürstin Marina Tartakowska (gesprochen von Antje von der Ahe) trifft, verfällt er unaufhaltsam ihrem verführerischen „Zauber“ ...</p>

<p><strong>Hungrig nach mehr</strong></p>

<p>Wie immer bei &#39;Titania&#39; sind die Sound-Effekte und die Musik stimmungsvoll eingesetzt und die meisten Stimmen prominent besetzt. Als Erzähler namens Bartek fungiert diesmal Simon Jäger, der die deutsche Standardstimme für Matt Damon ist.</p>

<p>Weitere Mitwirkende sind Bodo Wolf, Ulrike Möckel, Jan Makino, Kaspar Eichel, Maria Koschny und Regisseur Marc Gruppe selbst. Ganz kurz und nur mit wenigen Worten ist zudem in einer kleinen Nebenrolle Joachim Tennstedt zu hören.</p>

<p>Wieder einmal ziehen die Macher von &#39;Titania&#39; alle Register, um die Zuhörer und Zuhörerinnen schaurig-schön zu unterhalten. Die Vorlage ist dabei gut gewählt, um bei über 65 Minuten Spieldauer für gruselige Spannung zu sorgen.</p>

<p><strong>Offizielle Webseite: <a href="https://titania-medien.de/album/folge-99-leopold-von-sacher-masoch-die-toten-sind-unersattlich" rel="nofollow">https://titania-medien.de/album/folge-99-leopold-von-sacher-masoch-die-toten-sind-unersattlich</a></strong></p>

<p>#Gruselkabinett #Titania</p>
]]></content:encoded>
      <author>Der Hörold</author>
      <guid>https://write.literatur.social/read/a/k1bia0iwbt</guid>
      <pubDate>Sat, 25 Jul 2026 19:11:11 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Link-Sammlung der Kieztauben</title>
      <link>https://write.literatur.social/kieztauben/link-sammlung-der-kieztauben</link>
      <description>&lt;![CDATA[Plakat fürs 1. Kiezfest&#xA;&#xA;Ankündigung zum 1. Kiezfest am 18. Oktober 2025: https://queere-jugend-berlin.de/event/kiezfest-gegen-kuerzungen-und-leerstand/&#xA;&#xA;Nachbericht von nd (Neues Deutschland - Journalismus von links) zum Kiezfest 2025: https://www.nd-aktuell.de/artikel/1194847.stadtentwicklung-bierpinsel-besetzt-protest-gegen-leerstand-in-berlin-steglitz.html&#xA;&#xA;Nachbericht von der Berliner Morgenpost zum Kiezfest 2025: https://www.morgenpost.de/berlin/article410253435/aktivisten-besetzen-bierpinsel-in-steglitz-polizei-im-einsatz.html&#xA;&#xA;Artikel (Bezahlschranke) von der Berliner Morgenpost zu Plänen mit dem Pop Inn: https://www.morgenpost.de/bezirke/steglitz-zehlendorf/article410989020/bierpinsel-besetzer-im-pop-inn-das-sind-die-neuen-ideen-fuer-die-jugenddisko.html&#xA;&#xA;Bericht der SPD-Jugendstadträtin zur Besichtigung des Pop Inn mit Jugendlichen: https://www.spd-fraktion-steglitz-zehlendorf.de/2026/02/02/pop-inn/&#xA;&#xA;Artikel des Berliner Kurier zu Plänen mit dem Pop Inn: https://www.berliner-kurier.de/berlin/erster-west-berliner-jugendclub-pop-inn-soll-wiederbelebt-werden-li.10015623&#xA;&#xA;Nutzungs-, Gestaltungs-, Planungs- und Sanierungskonzept des leerstehenden Gebäudes (Lokal Schellhase, spätere Jugenddiskothek Pop Inn) aus 2024/25 von der FH Potsdam: https://www.fh-potsdam.de/forschung-transfer/projekte/ehemalige-lokal-schellhase&#xA;&#xA;Ankündigung zum 2. Kiezfest am 12. Juli 2026 beim Tagesspiegel: https://leute.tagesspiegel.de/steglitz-zehlendorf/kuenstler/2026/07/09/465102/auf-der-mittelinsel-kiezfest-zum-pop-inn/&#xA;&#xA;Mini-Ausschnitt aus dem Auftritt von Sängerin Maja Roedenbeck Schäfer beim Kiezfest 2026: https://www.instagram.com/p/Das2LeviByj/?imgindex=1&#xA;&#xA;Aufnahme des Engagements ums Pop Inn als Beispiel für den Leerstand in Berlin wie das SEZ und Cinestar Treptow auf dieser Seite zur anstehenden Wahl am 20. September 2026: https://waehlen-gegen-leerstand.org/]]&gt;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><img src="https://literatur.social/system/media_attachments/files/116/588/572/956/438/670/small/3e08d3aa71e7a6b9.jpg" alt="Plakat fürs 1. Kiezfest"></p>
<ul><li><p>Ankündigung zum 1. Kiezfest am 18. Oktober 2025: <a href="https://queere-jugend-berlin.de/event/kiezfest-gegen-kuerzungen-und-leerstand/" rel="nofollow">https://queere-jugend-berlin.de/event/kiezfest-gegen-kuerzungen-und-leerstand/</a></p></li>

<li><p>Nachbericht von nd (Neues Deutschland – Journalismus von links) zum Kiezfest 2025: <a href="https://www.nd-aktuell.de/artikel/1194847.stadtentwicklung-bierpinsel-besetzt-protest-gegen-leerstand-in-berlin-steglitz.html" rel="nofollow">https://www.nd-aktuell.de/artikel/1194847.stadtentwicklung-bierpinsel-besetzt-protest-gegen-leerstand-in-berlin-steglitz.html</a></p></li>

<li><p>Nachbericht von der Berliner Morgenpost zum Kiezfest 2025: <a href="https://www.morgenpost.de/berlin/article410253435/aktivisten-besetzen-bierpinsel-in-steglitz-polizei-im-einsatz.html" rel="nofollow">https://www.morgenpost.de/berlin/article410253435/aktivisten-besetzen-bierpinsel-in-steglitz-polizei-im-einsatz.html</a></p></li>

<li><p>Artikel (Bezahlschranke) von der Berliner Morgenpost zu Plänen mit dem Pop Inn: <a href="https://www.morgenpost.de/bezirke/steglitz-zehlendorf/article410989020/bierpinsel-besetzer-im-pop-inn-das-sind-die-neuen-ideen-fuer-die-jugenddisko.html" rel="nofollow">https://www.morgenpost.de/bezirke/steglitz-zehlendorf/article410989020/bierpinsel-besetzer-im-pop-inn-das-sind-die-neuen-ideen-fuer-die-jugenddisko.html</a></p></li>

<li><p>Bericht der SPD-Jugendstadträtin zur Besichtigung des Pop Inn mit Jugendlichen: <a href="https://www.spd-fraktion-steglitz-zehlendorf.de/2026/02/02/pop-inn/" rel="nofollow">https://www.spd-fraktion-steglitz-zehlendorf.de/2026/02/02/pop-inn/</a></p></li>

<li><p>Artikel des Berliner Kurier zu Plänen mit dem Pop Inn: <a href="https://www.berliner-kurier.de/berlin/erster-west-berliner-jugendclub-pop-inn-soll-wiederbelebt-werden-li.10015623" rel="nofollow">https://www.berliner-kurier.de/berlin/erster-west-berliner-jugendclub-pop-inn-soll-wiederbelebt-werden-li.10015623</a></p></li>

<li><p>Nutzungs-, Gestaltungs-, Planungs- und Sanierungskonzept des leerstehenden Gebäudes (Lokal Schellhase, spätere Jugenddiskothek Pop Inn) aus 2024/25 von der FH Potsdam: <a href="https://www.fh-potsdam.de/forschung-transfer/projekte/ehemalige-lokal-schellhase" rel="nofollow">https://www.fh-potsdam.de/forschung-transfer/projekte/ehemalige-lokal-schellhase</a></p></li>

<li><p>Ankündigung zum 2. Kiezfest am 12. Juli 2026 beim Tagesspiegel: <a href="https://leute.tagesspiegel.de/steglitz-zehlendorf/kuenstler/2026/07/09/465102/auf-der-mittelinsel-kiezfest-zum-pop-inn/" rel="nofollow">https://leute.tagesspiegel.de/steglitz-zehlendorf/kuenstler/2026/07/09/465102/auf-der-mittelinsel-kiezfest-zum-pop-inn/</a></p></li>

<li><p>Mini-Ausschnitt aus dem Auftritt von Sängerin Maja Roedenbeck Schäfer beim Kiezfest 2026: <a href="https://www.instagram.com/p/Das2LeviByj/?img_index=1" rel="nofollow">https://www.instagram.com/p/Das2LeviByj/?img_index=1</a></p></li>

<li><p>Aufnahme des Engagements ums Pop Inn als Beispiel für den Leerstand in Berlin wie das SEZ und Cinestar Treptow auf dieser Seite zur anstehenden Wahl am 20. September 2026: <a href="https://waehlen-gegen-leerstand.org/" rel="nofollow">https://waehlen-gegen-leerstand.org/</a></p></li></ul>
]]></content:encoded>
      <author>Kieztauben</author>
      <guid>https://write.literatur.social/read/a/nlhdj9egev</guid>
      <pubDate>Fri, 17 Jul 2026 11:05:15 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Gruselkabinett – 96/97: Madame Mandilips Puppen (Hörspiel nach Abraham Merritt mit u.a. Hans-Georg Panczak)</title>
      <link>https://write.literatur.social/der-hoerold/gruselkabinett-96-97-madame-mandilips-puppen-hoerspiel-nach-abraham-merritt</link>
      <description>&lt;![CDATA[Am 19. Juli 1952 wurde Hans-Georg Panczak geboren. Seine berühmteste Synchronrolle ist wahrscheinlich die von Luke Skywalker aus der Science-Fiction-Serie &#39;Star Wars&#39;, dessen erster Film 1977 Premiere feierte. Seitdem hat er aber diverse andere Rollen gesprochen – wie z.B. Dr. Lowell im Hörspiel &#39;Madame Mandilips Puppen&#39;.&#xA;&#xA;Das Hörspiel als Doppelfolge auf 2 CDs zeigt die Puppen einmal nach links schauend und dann frontal gruselig in Richtung der Betrachtenden schauend&#xA;&#xA;Im November 1931 kommt Julian Ricori (gesprochen von Helmut Krauss) mitten in der Nacht zu Dr. Lowell. Der Mann hat sich in den Zeiten der Prohibition, also seit dem Alkoholverbot in den USA ab 1919, einen gewissen Ruf erworben. Er braucht dringend ärztliche Hilfe, da sein Freund Thomas Peters (gesprochen von Regisseur Marc Gruppe selbst) in einem unerklärlichen Zustand ist.&#xA;&#xA;Ricori will ausschließen, dass ihm etwas Ähnliches passiert. Die Diagnose ist allerdings verwunderlich: „Er lebt, reagiert jedoch auf nichts. Eine so merkwürdige und ungemein tiefe Form der Bewusstlosigkeit ist mir jedenfalls bisher noch nie untergekommen.“_&#xA;&#xA;Doch alles hilft nichts und Peters stirbt. Ähnliche Fälle sind in den letzten Monaten häufiger aufgetreten, aber anfangs scheint es keine Verbindung zwischen ihnen zu geben. Allen gemein ist die ungewöhnlich schnell auftretende Totenstarre, die sich aber genauso schnell wieder löst.&#xA;&#xA;Die einzige Gemeinsamkeit scheint darüber hinaus zu sein, dass alle eine gewisse Verbindung zu Kindern haben und sich deshalb für ’Madame Mandilips Puppen’ in deren Laden interessiert haben. Kann dort die Ursache des Unheils liegen?&#xA;&#xA;Wer lässt im Hörspiel die Puppen tanzen?&#xA;&#xA;Das Hörspiel beruht auf der Geschichte &#39;Burn, Witch, Burn!&#39; von Abraham Merritt, die später mit &#39;Creep, Shadow, Creep&#39; als einem weiteren Fall für Dr. Lowell fortgesetzt wurde. Also wer weiß, ob &#39;Titania Medien&#39; nicht noch mal was mit ihm nachlegt.&#xA;&#xA;Die Liste der weiteren Stimmen ist übrigens prominent besetzt. Zum Beispiel ist Simon Jäger (die deutsche Stimme von u.a. Matt Damon) als Polizist dabei und Dietmar Wunder (die deutsche Stimme von u.a. Daniel Craig) spricht Ricoris Handlanger McCann.&#xA;&#xA;Die Doppelfolge ’Madame Mandilips Puppen’ machte dem ’Gruselkabinett’ damals so kurz vor dem runden Jubiläum mit dann stolzen 100 Folgen alle Ehre. Mit Abraham Merritt hatten die Macher einen starken Autoren entdeckt, der bestens versteht, wie er seinem Publikum eisige Schauer über den Rücken jagt.&#xA;&#xA;Mehr Informationen unter: https://titania-medien.de/album/folge-96-abraham-merritt-madame-mandilips-puppen-teil-1-von-2&#xA;&#xA;#Gruselkabinett #Titania]]&gt;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Am 19. Juli 1952 wurde Hans-Georg Panczak geboren. Seine berühmteste Synchronrolle ist wahrscheinlich die von Luke Skywalker aus der Science-Fiction-Serie &#39;Star Wars&#39;, dessen erster Film 1977 Premiere feierte. Seitdem hat er aber diverse andere Rollen gesprochen – wie z.B. Dr. Lowell im Hörspiel &#39;Madame Mandilips Puppen&#39;.</strong></p>

<p><img src="https://literatur.social/system/media_attachments/files/116/930/389/347/129/134/original/896fe8b39d2c9d53.jpg" alt="Das Hörspiel als Doppelfolge auf 2 CDs zeigt die Puppen einmal nach links schauend und dann frontal gruselig in Richtung der Betrachtenden schauend"></p>

<p>Im November 1931 kommt Julian Ricori (gesprochen von Helmut Krauss) mitten in der Nacht zu Dr. Lowell. Der Mann hat sich in den Zeiten der Prohibition, also seit dem Alkoholverbot in den USA ab 1919, einen gewissen Ruf erworben. Er braucht dringend ärztliche Hilfe, da sein Freund Thomas Peters (gesprochen von Regisseur Marc Gruppe selbst) in einem unerklärlichen Zustand ist.</p>

<p>Ricori will ausschließen, dass ihm etwas Ähnliches passiert. Die Diagnose ist allerdings verwunderlich: <em>„Er lebt, reagiert jedoch auf nichts. Eine so merkwürdige und ungemein tiefe Form der Bewusstlosigkeit ist mir jedenfalls bisher noch nie untergekommen.“</em></p>

<p>Doch alles hilft nichts und Peters stirbt. Ähnliche Fälle sind in den letzten Monaten häufiger aufgetreten, aber anfangs scheint es keine Verbindung zwischen ihnen zu geben. Allen gemein ist die ungewöhnlich schnell auftretende Totenstarre, die sich aber genauso schnell wieder löst.</p>

<p>Die einzige Gemeinsamkeit scheint darüber hinaus zu sein, dass alle eine gewisse Verbindung zu Kindern haben und sich deshalb für ’Madame Mandilips Puppen’ in deren Laden interessiert haben. Kann dort die Ursache des Unheils liegen?</p>

<p><strong>Wer lässt im Hörspiel die Puppen tanzen?</strong></p>

<p>Das Hörspiel beruht auf der Geschichte &#39;Burn, Witch, Burn!&#39; von Abraham Merritt, die später mit &#39;Creep, Shadow, Creep&#39; als einem weiteren Fall für Dr. Lowell fortgesetzt wurde. Also wer weiß, ob &#39;Titania Medien&#39; nicht noch mal was mit ihm nachlegt.</p>

<p>Die Liste der weiteren Stimmen ist übrigens prominent besetzt. Zum Beispiel ist Simon Jäger (die deutsche Stimme von u.a. Matt Damon) als Polizist dabei und Dietmar Wunder (die deutsche Stimme von u.a. Daniel Craig) spricht Ricoris Handlanger McCann.</p>

<p>Die Doppelfolge ’Madame Mandilips Puppen’ machte dem ’Gruselkabinett’ damals so kurz vor dem runden Jubiläum mit dann stolzen 100 Folgen alle Ehre. Mit Abraham Merritt hatten die Macher einen starken Autoren entdeckt, der bestens versteht, wie er seinem Publikum eisige Schauer über den Rücken jagt.</p>

<p><strong>Mehr Informationen unter:</strong> <a href="https://titania-medien.de/album/folge-96-abraham-merritt-madame-mandilips-puppen-teil-1-von-2" rel="nofollow">https://titania-medien.de/album/folge-96-abraham-merritt-madame-mandilips-puppen-teil-1-von-2</a></p>

<p>#Gruselkabinett #Titania</p>
]]></content:encoded>
      <author>Der Hörold</author>
      <guid>https://write.literatur.social/read/a/xjdchq7gsj</guid>
      <pubDate>Thu, 16 Jul 2026 22:19:56 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>SafeRide(TM)</title>
      <link>https://write.literatur.social/topien/saferide</link>
      <description>&lt;![CDATA[Der Blick auf die Uhr zeigte, dass sie sich gleich auf den Weg machen musste. Sie seufzte und erhob sich aus dem Sessel. Auf dem Weg zur Garderobe versuchte sie, an etwas anderes zu denken, als die Fahrt, die vor ihr lag. Sie musste mit dem Auto quer durch die Innenstadt. Die aktuellen Baustellen sorgten dafür, dass es noch voller war, als üblich. Das bedeutete wieder Stau und langsames Schleichen von einer Ampel zur nächsten.&#xA;&#xA;An der Garderobe zog sie sich bequeme Sportschuhe an und streifte sie sich die SafeRide(TM) Weste über. Es war das Basismodell, das preislich noch zu verschmerzen war, aber dafür auch keinerlei Komfort bot. Darüber zog sie eine dünne Übergangsjacke. Dabei verhedderte sie sich wie jedes Mal mit dem Kabel, das aus der Weste baumelte. Für mehr als ein genervtes Knurren reichte es jedoch nicht. Es half ja eh nix. Die kabellosen SafeRide(TM) Modelle mit Funk hatten ständig einen leeren Akku, Verbindungsabbrüche oder verbanden sich plötzlich mit einem völlig fremden SafeRide(TM) System. All diese Probleme ließen den ständigen Ärger mit dem Kabel als das weitaus kleinere Übel erscheinen.&#xA;&#xA;Die Handgriffe in der Tiefgarage waren ein altbekanntes Ritual. Zuerst musste man sich nahe an die Wallbox stellen, damit der Funkschlüssel das Ladekabel entriegelte. Das funktionierte leider nur selten, dass sie den Schlüssel auf dem Weg zum Auto immer in der Hand bereit hielt, Funktechnik hin oder her. Mit rollenden Augen wedelte sie den Schlüssel nur wenige Zentimeter vor dem Empfänger hin und her, bis endlich das das ein sattes Klacken die erfolgreiche Entriegelung meldete. Als nächstes wollte das schwere Kabel aus der Wallbox geruckelt werden. Vom Auto konnte man den Stecker einfach so abziehen. Die Verriegelung hatte noch nie funktioniert. Dann öffnete sie die Fahrertür, warf das Ladekabel achtlos auf den Beifahrersitz und ließ sich in den Fahrersitz gleiten. Als nächstes legte Sie den Sichereitsgurt an, friemelte das SafeRide(TM)-Kabel unter dem Gurt hervor und verband es über die Anschlssbuchse in der Mittelkonsole mit dem Bordcomputer. Sobald die Verbindung hergestellt war, wurde die SafeRide(TM)-Weste hochgefahren. Da es sich um eine inoffizielle Custom-Firmware handelte, musstem beim Startvorgang gleichzeitig die &#34;+&#34; und die &#34;Home&#34; Taste auf der druckpunktlosen Folientastatur der Weste gedrückt gehalten werden, um den Debugsmodus zu aktivieren. Andernfalls würde die Firmware beim Bootvorgang als unlizensiert erkannt werden und die SafeRide(TM)-Weste auf Werkseinstellungen zurückgesetzt werden. Die LED an der Weste blinkte wie gewohnt für etwa 60 Sekunden rot und hektisch. Währenddessen zeigte das Dashboard im Auto die bernsteinfarbene Warnmeldung: &#34;Verbinden Sie SafeRide(TM) Endgerät mit Fahrzeug bitte&#34;. Wenige gelbe Blinkimpulse später verschwand die Warnmeldung und die LED leuchtete durchgehend in einem satten Grün. Jetzt wollte nur noch das Force-Feedback mit dem &#34;-&#34; Folientaster auf die geringste Stufe gestellt werden und schon konnte die Fahrt beginnen.&#xA;&#xA;Beim Einlegen des Rückwärtsganges spürte sie das leichte Vibrieren der Westenaktoren über den Nieren. Das waren die beiden Betonsäulen links und rechts des Autos, beide wie üblich im toten Winkel der Rückspiegel. Sie ließ das Fahreug langsam rückwärts rollen. Das beidseitige Vibreren wurde mit zunehmender Geschwindigkeit stärker und wanderte allmählich über die Seiten in Richtung Bauch, während die Betonsäulen analog dazu in den Seitenfenstern vorbei glitten. Sie stoppte kurz, um einen vorüber gehenden Nachbarn abzuwarten. Auch er war über die Weste zu spüren. Zuerst war ein leichtes Vibrieren am linken Sculterblatt zu spüren, wurde stärker, wanderte hinab zu den Nieren, über die Wirbelsäule zur rechten Niere. Als das Gefühl auf dem Weg zum rechten Schulterblatt war und sich abschwächte, ließ sie das Fahrzeug komplett aus der Parklücke rollen. Die beiden Betonsäulen lagen jetzt direkt auf Höhe der Fahrzeugfront und kizelten nun dezent links und rechts am Bauch. Beim Einschlagen des Lenkrades schob sich das Gefühl immer weiter nach rechts, während sich gleichzeeitig eine weitere Säule auf der gegenüberliegenden Fahrbahnseite auf dem Rücken bemerkbar machte. Als das Kribbeln im Rücken unangenehm wurde, stoppte sie, legte &#34;D&#34; ein und fuhr vorwärts in Richtung Tiefgaragenausfart. Dabei spürte sie, wie die vielen Betonsäulen auf beiden Seiten der Fahrbahn mittels SafeRide(TM) über ihren Oberkörper strichen.&#xA;&#xA;An der Ausfahrt trommelte der noch geschlossene Schlagbaum bei der Annäherung so lange und immer heftiger auf den Bauchnabel. Dies stoppte ersr, als der Schlagbaum sich automatisch öffnete und den Weg freigab. Beim rechts Abbiegen auf die Straße war glücklicherweise nur wenig Verkehr. Sogar der gemeinsame Fuß- und Radweg war gerade frei. Ansonsten hätte es durch die SafeRide(TM) Weste einen ermahnenden Stoß in die jeweilige Flanke gegeben.&#xA;&#xA;Das SafeRide(TM) Konzept war ein bedeutender Baustein in der Umsetzung der &#34;Vision Zero&#34; gewesen. Die Anzahl der Verkerhrsunfälle hatte nach Einführung des Systems deutlich abgenommen, obwohl bei Weitem immer noch nicht alle Fahrzeuge damit ausgestattet waren. Ein Blick in die Statistiken zeigte jedoch, dass Unfälle mit Verletzten fast ausschließlich durch Fahrer alter Fahrzeuge ohne SafeRide(TM) verursacht wurden. Dies spiegelte sich auch in den Versicherungsbeiträgen wider, die dazu führten, dass eigentlich nur noch gut betuchte Leute es sich leisten konnten, ein Auto ohne SafeRide(TM) legal im Straßenverkehr zu nutzen.&#xA;&#xA;Ein plötzlicher Hieb in die Magengrube riss sie aus den Gedanken. Das Fahrzeug leitete eine automatische Notbremsung ein, drückte sie dabei in den Sicherheitsgurt und blieb mit einem Ruck stehen. Erschrocken blickte sie auf ein Kind mit Schulranzen, welches sie mit großen Augen über die Motorhaube hinweg ansah. Sie fluchte kurz, weil ihre Aufmerksamkeit nicht beim Wesentlichen, dem Straßenverkehr, gewesen war. Dann öffnete sie das Fenster, rief dem Kind eine aufrichtige Entschuldigung zu und wartete, bis es den sicheren Gehweg erreicht hatte. In der Zwischenzeit zog sie sich die durch das automatische Bremsmanöver verrutschte Weste wieder in Position und prüfte das Kabel. Erst dann fuhr sie wieder an.&#xA;&#xA;Auf dem Weg durch das meist einspurige Baustellenlabyrith der Innenstadt vibrierte und klopfte die Weste permanent links und rechts wegen der Absperrbaken und Baustellenzäune. Mit genug Abstand zum voraus fahrenden Fahrzeug ließ sich immerhin das Gefühl vorne am Bauch fast komplett vermeiden, aber immer, wenn jemand hinten zu wenig Abstand ließ, kribbelte es unangenehm auf der Wirbelsäule.&#xA;&#xA;Der schlimmste Teil der Route war jedes Mal der Bereich am Rande der Fußgängerzone. Einige Passanten ließen es sich nicht nehmen, dem Auto einen &#34;Klaps&#34; auf das Heck zu geben, wenn sie sahen, dass eine Frau am Steuer saß. Die von der ganz unangenehmen Sorte strichen dann zu allem Überfluss auch noch über die Seite des Autos, wohl wissend, dass die Fahrerin all dies deutlich über die SafeRide(TM)-Bekleidung spüren würde. Abschalten ließ sich das System nicht, ohne nicht auch gleichzeitig den Motor des Autos mit abzuschalten. Sie konnte kaum verstehen, dass einige Fahrerinnen trotz oder gar wegen dieser widerlichen Männer sündhaft teure SafeRide(TM)-Kleidung kauften, die nicht nur einfache Westen, sondern komplexe Ganzkörperanzüge waren...&#xA;&#xA;Ein SafeRide(TM)-Klaps auf die rechte Hüfte riss sie wieder aus ihren Gedanken. Sie blickte nach rechts aus dem Seitenfenster, wo sie von zwei Halbstarken angegrinst wurde. Sie warf ihnen einen grimmigen Blick zu. Sie blickte wieder nach vorn zur Ampel und war erleichtert, dass diese gerade auf Gelb sprang. Erleichtert gab sie Gas und ließ die Beiden am Straßenrand stehen.&#xA;&#xA;Wenige Minuten später fuhr sie erleichtert auf die Schnellstraße, auf der sie einen Großteil der letzten Etappe zum Ziel zurück legen konnte, ohne dass sich SafeRide(TM) erneut melden müsste.]]&gt;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Der Blick auf die Uhr zeigte, dass sie sich gleich auf den Weg machen musste. Sie seufzte und erhob sich aus dem Sessel. Auf dem Weg zur Garderobe versuchte sie, an etwas anderes zu denken, als die Fahrt, die vor ihr lag. Sie musste mit dem Auto quer durch die Innenstadt. Die aktuellen Baustellen sorgten dafür, dass es noch voller war, als üblich. Das bedeutete wieder Stau und langsames Schleichen von einer Ampel zur nächsten.</p>

<p>An der Garderobe zog sie sich bequeme Sportschuhe an und streifte sie sich die SafeRide™ Weste über. Es war das Basismodell, das preislich noch zu verschmerzen war, aber dafür auch keinerlei Komfort bot. Darüber zog sie eine dünne Übergangsjacke. Dabei verhedderte sie sich wie jedes Mal mit dem Kabel, das aus der Weste baumelte. Für mehr als ein genervtes Knurren reichte es jedoch nicht. Es half ja eh nix. Die kabellosen SafeRide™ Modelle mit Funk hatten ständig einen leeren Akku, Verbindungsabbrüche oder verbanden sich plötzlich mit einem völlig fremden SafeRide™ System. All diese Probleme ließen den ständigen Ärger mit dem Kabel als das weitaus kleinere Übel erscheinen.</p>

<p>Die Handgriffe in der Tiefgarage waren ein altbekanntes Ritual. Zuerst musste man sich nahe an die Wallbox stellen, damit der Funkschlüssel das Ladekabel entriegelte. Das funktionierte leider nur selten, dass sie den Schlüssel auf dem Weg zum Auto immer in der Hand bereit hielt, Funktechnik hin oder her. Mit rollenden Augen wedelte sie den Schlüssel nur wenige Zentimeter vor dem Empfänger hin und her, bis endlich das das ein sattes Klacken die erfolgreiche Entriegelung meldete. Als nächstes wollte das schwere Kabel aus der Wallbox geruckelt werden. Vom Auto konnte man den Stecker einfach so abziehen. Die Verriegelung hatte noch nie funktioniert. Dann öffnete sie die Fahrertür, warf das Ladekabel achtlos auf den Beifahrersitz und ließ sich in den Fahrersitz gleiten. Als nächstes legte Sie den Sichereitsgurt an, friemelte das SafeRide™-Kabel unter dem Gurt hervor und verband es über die Anschlssbuchse in der Mittelkonsole mit dem Bordcomputer. Sobald die Verbindung hergestellt war, wurde die SafeRide™-Weste hochgefahren. Da es sich um eine inoffizielle Custom-Firmware handelte, musstem beim Startvorgang gleichzeitig die “+” und die “Home” Taste auf der druckpunktlosen Folientastatur der Weste gedrückt gehalten werden, um den Debugsmodus zu aktivieren. Andernfalls würde die Firmware beim Bootvorgang als unlizensiert erkannt werden und die SafeRide™-Weste auf Werkseinstellungen zurückgesetzt werden. Die LED an der Weste blinkte wie gewohnt für etwa 60 Sekunden rot und hektisch. Währenddessen zeigte das Dashboard im Auto die bernsteinfarbene Warnmeldung: “Verbinden Sie SafeRide™ Endgerät mit Fahrzeug bitte”. Wenige gelbe Blinkimpulse später verschwand die Warnmeldung und die LED leuchtete durchgehend in einem satten Grün. Jetzt wollte nur noch das Force-Feedback mit dem “–” Folientaster auf die geringste Stufe gestellt werden und schon konnte die Fahrt beginnen.</p>

<p>Beim Einlegen des Rückwärtsganges spürte sie das leichte Vibrieren der Westenaktoren über den Nieren. Das waren die beiden Betonsäulen links und rechts des Autos, beide wie üblich im toten Winkel der Rückspiegel. Sie ließ das Fahreug langsam rückwärts rollen. Das beidseitige Vibreren wurde mit zunehmender Geschwindigkeit stärker und wanderte allmählich über die Seiten in Richtung Bauch, während die Betonsäulen analog dazu in den Seitenfenstern vorbei glitten. Sie stoppte kurz, um einen vorüber gehenden Nachbarn abzuwarten. Auch er war über die Weste zu spüren. Zuerst war ein leichtes Vibrieren am linken Sculterblatt zu spüren, wurde stärker, wanderte hinab zu den Nieren, über die Wirbelsäule zur rechten Niere. Als das Gefühl auf dem Weg zum rechten Schulterblatt war und sich abschwächte, ließ sie das Fahrzeug komplett aus der Parklücke rollen. Die beiden Betonsäulen lagen jetzt direkt auf Höhe der Fahrzeugfront und kizelten nun dezent links und rechts am Bauch. Beim Einschlagen des Lenkrades schob sich das Gefühl immer weiter nach rechts, während sich gleichzeeitig eine weitere Säule auf der gegenüberliegenden Fahrbahnseite auf dem Rücken bemerkbar machte. Als das Kribbeln im Rücken unangenehm wurde, stoppte sie, legte “D” ein und fuhr vorwärts in Richtung Tiefgaragenausfart. Dabei spürte sie, wie die vielen Betonsäulen auf beiden Seiten der Fahrbahn mittels SafeRide™ über ihren Oberkörper strichen.</p>

<p>An der Ausfahrt trommelte der noch geschlossene Schlagbaum bei der Annäherung so lange und immer heftiger auf den Bauchnabel. Dies stoppte ersr, als der Schlagbaum sich automatisch öffnete und den Weg freigab. Beim rechts Abbiegen auf die Straße war glücklicherweise nur wenig Verkehr. Sogar der gemeinsame Fuß- und Radweg war gerade frei. Ansonsten hätte es durch die SafeRide™ Weste einen ermahnenden Stoß in die jeweilige Flanke gegeben.</p>

<p>Das SafeRide™ Konzept war ein bedeutender Baustein in der Umsetzung der “Vision Zero” gewesen. Die Anzahl der Verkerhrsunfälle hatte nach Einführung des Systems deutlich abgenommen, obwohl bei Weitem immer noch nicht alle Fahrzeuge damit ausgestattet waren. Ein Blick in die Statistiken zeigte jedoch, dass Unfälle mit Verletzten fast ausschließlich durch Fahrer alter Fahrzeuge ohne SafeRide™ verursacht wurden. Dies spiegelte sich auch in den Versicherungsbeiträgen wider, die dazu führten, dass eigentlich nur noch gut betuchte Leute es sich leisten konnten, ein Auto ohne SafeRide™ legal im Straßenverkehr zu nutzen.</p>

<p>Ein plötzlicher Hieb in die Magengrube riss sie aus den Gedanken. Das Fahrzeug leitete eine automatische Notbremsung ein, drückte sie dabei in den Sicherheitsgurt und blieb mit einem Ruck stehen. Erschrocken blickte sie auf ein Kind mit Schulranzen, welches sie mit großen Augen über die Motorhaube hinweg ansah. Sie fluchte kurz, weil ihre Aufmerksamkeit nicht beim Wesentlichen, dem Straßenverkehr, gewesen war. Dann öffnete sie das Fenster, rief dem Kind eine aufrichtige Entschuldigung zu und wartete, bis es den sicheren Gehweg erreicht hatte. In der Zwischenzeit zog sie sich die durch das automatische Bremsmanöver verrutschte Weste wieder in Position und prüfte das Kabel. Erst dann fuhr sie wieder an.</p>

<p>Auf dem Weg durch das meist einspurige Baustellenlabyrith der Innenstadt vibrierte und klopfte die Weste permanent links und rechts wegen der Absperrbaken und Baustellenzäune. Mit genug Abstand zum voraus fahrenden Fahrzeug ließ sich immerhin das Gefühl vorne am Bauch fast komplett vermeiden, aber immer, wenn jemand hinten zu wenig Abstand ließ, kribbelte es unangenehm auf der Wirbelsäule.</p>

<p>Der schlimmste Teil der Route war jedes Mal der Bereich am Rande der Fußgängerzone. Einige Passanten ließen es sich nicht nehmen, dem Auto einen “Klaps” auf das Heck zu geben, wenn sie sahen, dass eine Frau am Steuer saß. Die von der ganz unangenehmen Sorte strichen dann zu allem Überfluss auch noch über die Seite des Autos, wohl wissend, dass die Fahrerin all dies deutlich über die SafeRide™-Bekleidung spüren würde. Abschalten ließ sich das System nicht, ohne nicht auch gleichzeitig den Motor des Autos mit abzuschalten. Sie konnte kaum verstehen, dass einige Fahrerinnen trotz oder gar wegen dieser widerlichen Männer sündhaft teure SafeRide™-Kleidung kauften, die nicht nur einfache Westen, sondern komplexe Ganzkörperanzüge waren...</p>

<p>Ein SafeRide™-Klaps auf die rechte Hüfte riss sie wieder aus ihren Gedanken. Sie blickte nach rechts aus dem Seitenfenster, wo sie von zwei Halbstarken angegrinst wurde. Sie warf ihnen einen grimmigen Blick zu. Sie blickte wieder nach vorn zur Ampel und war erleichtert, dass diese gerade auf Gelb sprang. Erleichtert gab sie Gas und ließ die Beiden am Straßenrand stehen.</p>

<p>Wenige Minuten später fuhr sie erleichtert auf die Schnellstraße, auf der sie einen Großteil der letzten Etappe zum Ziel zurück legen konnte, ohne dass sich SafeRide™ erneut melden müsste.</p>
]]></content:encoded>
      <author>Topien</author>
      <guid>https://write.literatur.social/read/a/xhdpw96fr4</guid>
      <pubDate>Sun, 01 Jun 2025 21:06:56 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Stillstehen</title>
      <link>https://write.literatur.social/rumo/stillstehen</link>
      <description>&lt;![CDATA[Stillstehen&#xA;&#xA;Die Schnecke steht still&#xA;Wird ihr Ziel nie erreichen&#xA;Huch wo ist sie hin?]]&gt;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Stillstehen</p>

<p>Die Schnecke steht still
Wird ihr Ziel nie erreichen
Huch wo ist sie hin?</p>
]]></content:encoded>
      <author>Belletristik oder so</author>
      <guid>https://write.literatur.social/read/a/7x50iq5nau</guid>
      <pubDate>Thu, 20 Mar 2025 21:30:13 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Das Refugium</title>
      <link>https://write.literatur.social/topien/das-refugium</link>
      <description>&lt;![CDATA[Draußen kräht der Hahn. Ich öffne meine Augen. Durch die Lücken in den Vorhängen scheint das fahle Licht der Morgendämmerung. Ich bleibe noch einem Moment liegen und schalte dann das Licht ein. Mein Blick schweift durch das schlichte, aber gemütliche und geräumige Apartment, das in den vergangenen vier Wochen meine kleine Welt war. Das leise Brummen der großzügig dimensionierten Lüftungsanlage nehme ich längst nicht mehr wahr, aber die großen Gitter in Wand und Decke sind unübersehbar.&#xA;&#xA;Heute werde ich das Zimmer wieder verlassen. Ich hätte jederzeit gehen dürfen. Die Eichenholztür auf der linken Seite des Raumes war nie verschlossen, aber ein großes Schild ist daran angebracht: &#34;Bitte öffnen Sie diese Tür nur im Notfall&#34;. Neben der Tür ist eine kleine Ampel montiert, die seit meiner Ankunft auf Gelb steht. Um die Tür läuft eine Gummidichtung.&#xA;&#xA;Die Tür auf der rechten Seite besteht aus gebürstetem Stahl und ist ebenfalls mit Ampel und Gummidichtung versehen. Diese Ampel stand seit meiner Ankunft auf Rot. Jetzt ist sie grün. Die E-Paper-Anzeige über der Tür zeigt eine große &#34;0&#34; und darunter den Text: &#34;Willkommen im Refugium. Du darfst ab sofort jederzeit durch die Tür treten.&#34; Bisher wurde jeden Tag von der 28 herunter gezählt. Jeden Tag stand ein anderer, freundlicher Text unter der Zahl.&#xA;&#xA;Ich dusche, ziehe mich an und hole dann das Tablett mit dem Frühstück aus der Essensschleuse. Es ist wie gewohnt eine liebevoll zubereitete Mahlzeit aus lokaler Landwirtschaft. Dank der beheizten Gewächshäuser gibt es sogar frische Südfrüchte.&#xA;&#xA;Während ich esse, blicke ich gedankenverloren durch das große Fenster nach draußen. In einiger Entfernung ist mein Ziel zu erkennen. Es ist ein idyllisches Dorf in einer ländlichen Umgebung. Die meisten Gebäude sind liebevoll restaurierte Altbauten: kleine Wohnhäuser und Höfe. Drumherum stehen auch einige moderne Gebäude, bei denen Holz als Werkstoff dominiert. Im landwirtschaftlich genutzten Umland ergänzen Gewächshäuser, Agri-PV Anlagen und mehrere Windräder das Bild eines modernen, autarken Ortes.&#xA;&#xA;Ein gutes Stück weit dahinter endet die Welt. Zumindest vermittelt die Abbruchkante des ehemaligen Braunkohletagebaus diesen Eindruck. Es ist eine gewaltige Leere, die sich über der tiefen Narbe in der Erde erstreckt. Ich befinde mich auf einer großen &#34;Landzunge&#34;, die in den Tagebau hineinreicht. Es sind mehrere Quadratkilometer Land, die an drei Seiten durch einen Steilen Abhang und an der vierten durch mehrere aufwendige Barrieren, Gräben, Zäune und Mauern von der Außenwelt abgetrennt ist. Die Überwachung der Grenze ist streng.&#xA;&#xA;Bei meinem ersten Besuch ging mit der Satz &#34;Man kann nicht einfach in das Refugium spazieren.&#34; durch den Kopf. Wie treffend für eine Region, die damals von Umweltaktivisten &#34;Mordor&#34; getauft wurde. Seit den damaligen Massenprotesten und Ortsbesetzungen hat sich jedoch viel getan. Das Land mit dem ehemals geräumten Dorf gehört nun einer Genossenschaft und wurde mithilfe vieler Freiwilligen wieder aufgebaut. &#xA;&#xA;Nein, es ist wirklich nicht einfach, hier Zutritt zu erlangen. Hinter mir liegt ein gutes Jahr an Vorbereitungen. Beratungsgespräche, Formulare, Impfungen und viele medizinische Untersuchungen waren notwendig, um überhaupt das Empfangsgelände betreten zu dürfen, welches nur über eine mehrere Kilometer lange Stichstraße mit einer Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h erreichbar ist. Es gibt dort hinter einer Schranke einen Parkplatz für Angestellte, aber Besucher werden entweder mit einem kleinen elektrischen Shuttlebus vom nächstgelegenen Bahnhof abgeholt oder reisen mit dem eigenen Rad an. Im Refugium selbst werden lediglich Fahrzeuge ohne Verbrennungsmotor genutzt, darunter Fahrräder und elektrisch betriebene Arbeitsmaschinen.&#xA;&#xA;Selbst mit dem augenzwinkernd &#34;Passierschein A38&#34; genannten Zettel kommt man erst einmal nur bis in den Empfangbereich. Hier gibt es zwei verschiedene Wege, die man einschlagen kann. Wer der marineblauen Linie au dem Boden folgt, kann spezielle Besuchskabinen betreten, jede davon in der Mitte durch eine große Glasscheibe von den Bewohnern abgetrennt. Ich war in den vergangenen Monaten mehrfach dort, aber es reichte einfach nicht mehr aus. Daher bin ich vor vier Wochen der ockerfarbenen Linie gefolgt, die zum &#34;großen Tor&#34; führt.&#xA;&#xA;Das &#34;große Tor&#34; ist genau genommen gar kein Tor, sondern ein alter Bauernhof. Dort wurden zahlreiche Apartments eingerichtet, von denen ich zurzeit eines bewohne. Sie bilden die Pufferzone zwischen der weiten Welt und dem Refugium.&#xA;&#xA;Der Weg hinaus ist im Grunde genommen sehr einfach. Es gibt einen überdachten Weg mit mehreren Türen, die nur in eine Richtung zu öffnen sind. Die letzte Tür führt zurück in das Empfangszentrum. Sollte man es sich vor der letzten Tür doch noch anders überlegen, gibt es Sprechanlagen, über die man mit dem freundlichen Personal in Kontakt treten kann. In aller Regel kann man so direkt wieder umkehren.&#xA;&#xA;Der Weg hinein führt jedoch zwangsläufig über ein medizinisches Labor, die Apartments und eine vierwöchige Quarantäne. So soll sichergestellt werden, dass Niemand versehentlich eine ansteckende Krankheit in das Refugium einschleppt.&#xA;&#xA;Ich stehe vom Frühstückstisch auf, räume das schmutzige Geschirr in die zweite Essensschleuse und packe meinen kleinen Koffer mit meinen Habseligkeiten für die Quarantäne zusammen. Alles Andere wurde beim Checkin penibel desinfiziert und eingelagert. Ich werde sie in wenigen Minuten wieder auf der anderen Seite in Empfang nehmen.&#xA;&#xA;Ich gehe mit dem Koffer in der Hand zur Stahltür, fasse die Klinke an, halte einen Moment lang inne und atme tief durch. Ich drücke die Klinke herunter. Ein leises Zischen deutet an, dass die hermetische Versiegelung nun nicht mehr besteht. Frische Luft riecht unvergleichlich. Ab hier benötigt niemand mehr eine FFP2 Maske. Ich öffne die Tür und trete hinaus in die neue Freiheit.&#xA;&#xA;Bevor ich mich umsehen kann, höre ich links von mir ein Räuspern. Es klingt vertraut.]]&gt;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Draußen kräht der Hahn. Ich öffne meine Augen. Durch die Lücken in den Vorhängen scheint das fahle Licht der Morgendämmerung. Ich bleibe noch einem Moment liegen und schalte dann das Licht ein. Mein Blick schweift durch das schlichte, aber gemütliche und geräumige Apartment, das in den vergangenen vier Wochen meine kleine Welt war. Das leise Brummen der großzügig dimensionierten Lüftungsanlage nehme ich längst nicht mehr wahr, aber die großen Gitter in Wand und Decke sind unübersehbar.</p>

<p>Heute werde ich das Zimmer wieder verlassen. Ich hätte jederzeit gehen dürfen. Die Eichenholztür auf der linken Seite des Raumes war nie verschlossen, aber ein großes Schild ist daran angebracht: “Bitte öffnen Sie diese Tür nur im Notfall”. Neben der Tür ist eine kleine Ampel montiert, die seit meiner Ankunft auf Gelb steht. Um die Tür läuft eine Gummidichtung.</p>

<p>Die Tür auf der rechten Seite besteht aus gebürstetem Stahl und ist ebenfalls mit Ampel und Gummidichtung versehen. Diese Ampel stand seit meiner Ankunft auf Rot. Jetzt ist sie grün. Die E-Paper-Anzeige über der Tür zeigt eine große “0” und darunter den Text: “Willkommen im Refugium. Du darfst ab sofort jederzeit durch die Tür treten.” Bisher wurde jeden Tag von der 28 herunter gezählt. Jeden Tag stand ein anderer, freundlicher Text unter der Zahl.</p>

<p>Ich dusche, ziehe mich an und hole dann das Tablett mit dem Frühstück aus der Essensschleuse. Es ist wie gewohnt eine liebevoll zubereitete Mahlzeit aus lokaler Landwirtschaft. Dank der beheizten Gewächshäuser gibt es sogar frische Südfrüchte.</p>

<p>Während ich esse, blicke ich gedankenverloren durch das große Fenster nach draußen. In einiger Entfernung ist mein Ziel zu erkennen. Es ist ein idyllisches Dorf in einer ländlichen Umgebung. Die meisten Gebäude sind liebevoll restaurierte Altbauten: kleine Wohnhäuser und Höfe. Drumherum stehen auch einige moderne Gebäude, bei denen Holz als Werkstoff dominiert. Im landwirtschaftlich genutzten Umland ergänzen Gewächshäuser, Agri-PV Anlagen und mehrere Windräder das Bild eines modernen, autarken Ortes.</p>

<p>Ein gutes Stück weit dahinter endet die Welt. Zumindest vermittelt die Abbruchkante des ehemaligen Braunkohletagebaus diesen Eindruck. Es ist eine gewaltige Leere, die sich über der tiefen Narbe in der Erde erstreckt. Ich befinde mich auf einer großen “Landzunge”, die in den Tagebau hineinreicht. Es sind mehrere Quadratkilometer Land, die an drei Seiten durch einen Steilen Abhang und an der vierten durch mehrere aufwendige Barrieren, Gräben, Zäune und Mauern von der Außenwelt abgetrennt ist. Die Überwachung der Grenze ist streng.</p>

<p>Bei meinem ersten Besuch ging mit der Satz “Man kann nicht einfach in das Refugium spazieren.” durch den Kopf. Wie treffend für eine Region, die damals von Umweltaktivisten “Mordor” getauft wurde. Seit den damaligen Massenprotesten und Ortsbesetzungen hat sich jedoch viel getan. Das Land mit dem ehemals geräumten Dorf gehört nun einer Genossenschaft und wurde mithilfe vieler Freiwilligen wieder aufgebaut.</p>

<p>Nein, es ist wirklich nicht einfach, hier Zutritt zu erlangen. Hinter mir liegt ein gutes Jahr an Vorbereitungen. Beratungsgespräche, Formulare, Impfungen und viele medizinische Untersuchungen waren notwendig, um überhaupt das Empfangsgelände betreten zu dürfen, welches nur über eine mehrere Kilometer lange Stichstraße mit einer Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h erreichbar ist. Es gibt dort hinter einer Schranke einen Parkplatz für Angestellte, aber Besucher werden entweder mit einem kleinen elektrischen Shuttlebus vom nächstgelegenen Bahnhof abgeholt oder reisen mit dem eigenen Rad an. Im Refugium selbst werden lediglich Fahrzeuge ohne Verbrennungsmotor genutzt, darunter Fahrräder und elektrisch betriebene Arbeitsmaschinen.</p>

<p>Selbst mit dem augenzwinkernd “Passierschein A38” genannten Zettel kommt man erst einmal nur bis in den Empfangbereich. Hier gibt es zwei verschiedene Wege, die man einschlagen kann. Wer der marineblauen Linie au dem Boden folgt, kann spezielle Besuchskabinen betreten, jede davon in der Mitte durch eine große Glasscheibe von den Bewohnern abgetrennt. Ich war in den vergangenen Monaten mehrfach dort, aber es reichte einfach nicht mehr aus. Daher bin ich vor vier Wochen der ockerfarbenen Linie gefolgt, die zum “großen Tor” führt.</p>

<p>Das “große Tor” ist genau genommen gar kein Tor, sondern ein alter Bauernhof. Dort wurden zahlreiche Apartments eingerichtet, von denen ich zurzeit eines bewohne. Sie bilden die Pufferzone zwischen der weiten Welt und dem Refugium.</p>

<p>Der Weg hinaus ist im Grunde genommen sehr einfach. Es gibt einen überdachten Weg mit mehreren Türen, die nur in eine Richtung zu öffnen sind. Die letzte Tür führt zurück in das Empfangszentrum. Sollte man es sich vor der letzten Tür doch noch anders überlegen, gibt es Sprechanlagen, über die man mit dem freundlichen Personal in Kontakt treten kann. In aller Regel kann man so direkt wieder umkehren.</p>

<p>Der Weg hinein führt jedoch zwangsläufig über ein medizinisches Labor, die Apartments und eine vierwöchige Quarantäne. So soll sichergestellt werden, dass Niemand versehentlich eine ansteckende Krankheit in das Refugium einschleppt.</p>

<p>Ich stehe vom Frühstückstisch auf, räume das schmutzige Geschirr in die zweite Essensschleuse und packe meinen kleinen Koffer mit meinen Habseligkeiten für die Quarantäne zusammen. Alles Andere wurde beim Checkin penibel desinfiziert und eingelagert. Ich werde sie in wenigen Minuten wieder auf der anderen Seite in Empfang nehmen.</p>

<p>Ich gehe mit dem Koffer in der Hand zur Stahltür, fasse die Klinke an, halte einen Moment lang inne und atme tief durch. Ich drücke die Klinke herunter. Ein leises Zischen deutet an, dass die hermetische Versiegelung nun nicht mehr besteht. Frische Luft riecht unvergleichlich. Ab hier benötigt niemand mehr eine FFP2 Maske. Ich öffne die Tür und trete hinaus in die neue Freiheit.</p>

<p>Bevor ich mich umsehen kann, höre ich links von mir ein Räuspern. Es klingt vertraut.</p>
]]></content:encoded>
      <author>Topien</author>
      <guid>https://write.literatur.social/read/a/19n82gsdkf</guid>
      <pubDate>Tue, 26 Nov 2024 20:17:22 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>War wohl nicht so wichtig</title>
      <link>https://write.literatur.social/rumo/war-wohl-nicht-so-wichtig</link>
      <description>&lt;![CDATA[War wohl nicht so wichtig&#xA;&#xA;Du wirst es mir nicht glauben&#xA;Ich hab den Sinn des Lebens gefunden&#xA;Grad beim Scheiße aufklauben&#xA;Als ich spazieren ging mit den Hunden&#xA;Kennst sie ja, sind total lieb die beiden&#xA;Doch eben auch noch recht jung&#xA;Ich sags dir, da muss man Katzen meiden&#xA;Auch eben trotz guter Erziehung&#xA;Die Nachbarskatze zum Beispiel&#xA;Die heißt übrigens Eunuch&#xA;Find ich als Namen zwar etwas skuril&#xA;Aber sie erinnert mich immer an dieses Buch&#xA;Ach wie hieß es denn nur?&#xA;Weißt schon, mit dieser Katze die spricht&#xA;Die Essen bekommt rund um die Uhr&#xA;Der Schrecksenmeister oder nicht?&#xA;Bei dem Buch hatte ich damals noch Musik auf den Ohren&#xA;Während dem lesen mein ich, so nebenbei&#xA;Dadurch hab ich an vielen Liedern die Lust verloren&#xA;Du kennst doch Alt-J, die warn leider eben auch dabei&#xA;Im Moment hör ich wieder viel King Gizzard&#xA;Vor allem an dem neusten Metal Album&#xA;Hör ich mich grad einfach nicht satt&#xA;Da gehts um Klimawandel kurzum&#xA;Mit der Natur schauts ja leider immer schlechter aus&#xA;Naja heut werd ich noch die Sonne genießen&#xA;Kommste mit mir noch n bissl raus?&#xA;Wollte heut eh noch das Hochbeet gießen&#xA;Das wächst dieses Jahr echt erstaunlich gut&#xA;Da kann man sich wirklich nich beklagen&#xA;So ich hol jetzt nur noch schnell meinen Hut&#xA;Warte mal, was wollt ich dir nochmal sagen?&#xA;]]&gt;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>War wohl nicht so wichtig</p>

<p>Du wirst es mir nicht glauben
Ich hab den Sinn des Lebens gefunden
Grad beim Scheiße aufklauben
Als ich spazieren ging mit den Hunden
Kennst sie ja, sind total lieb die beiden
Doch eben auch noch recht jung
Ich sags dir, da muss man Katzen meiden
Auch eben trotz guter Erziehung
Die Nachbarskatze zum Beispiel
Die heißt übrigens Eunuch
Find ich als Namen zwar etwas skuril
Aber sie erinnert mich immer an dieses Buch
Ach wie hieß es denn nur?
Weißt schon, mit dieser Katze die spricht
Die Essen bekommt rund um die Uhr
Der Schrecksenmeister oder nicht?
Bei dem Buch hatte ich damals noch Musik auf den Ohren
Während dem lesen mein ich, so nebenbei
Dadurch hab ich an vielen Liedern die Lust verloren
Du kennst doch Alt-J, die warn leider eben auch dabei
Im Moment hör ich wieder viel King Gizzard
Vor allem an dem neusten Metal Album
Hör ich mich grad einfach nicht satt
Da gehts um Klimawandel kurzum
Mit der Natur schauts ja leider immer schlechter aus
Naja heut werd ich noch die Sonne genießen
Kommste mit mir noch n bissl raus?
Wollte heut eh noch das Hochbeet gießen
Das wächst dieses Jahr echt erstaunlich gut
Da kann man sich wirklich nich beklagen
So ich hol jetzt nur noch schnell meinen Hut
Warte mal, was wollt ich dir nochmal sagen?</p>
]]></content:encoded>
      <author>Belletristik oder so</author>
      <guid>https://write.literatur.social/read/a/ow87ve5j6h</guid>
      <pubDate>Wed, 11 Sep 2024 22:05:36 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Selbstbewusstsein</title>
      <link>https://write.literatur.social/rumo/selbstbewusstsein</link>
      <description>&lt;![CDATA[Selbstbewusstsein&#xA;&#xA;Oftmals nachm Sport&#xA;Da fällt mir etwas auf&#xA;Dieses eine kleine Wort&#xA;Wart nur ich komm gleich drauf&#xA;Da muss ich dann dran denken&#xA;Wenn ich viel zu schnell nach Hause fahr&#xA;Und das Auto grad noch so um die Kurve lenke&#xA;Mit viel zu lauter Musik, is ja klar&#xA;Oft ists Metal oder Hyperpop oder Techno&#xA;Hauptsache richtig richtig laut&#xA;Und natürlich n schnelles Tempo&#xA;Wenn man sich dann einfach traut&#xA;Als wärs ein riesiges Konzert&#xA;Komplett schrill und ungehemmt&#xA;So laut wies geht nur mitplärrt&#xA;Und sich dabei trotzdem so gar nicht schämt&#xA;Wenn es egal ist was man macht&#xA;Wenn es egal ist was die andern toll finden&#xA;Der Scham einfach entgegenlacht&#xA;Man muss sich eigentlich einfach nur überwinden]]&gt;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Selbstbewusstsein</p>

<p>Oftmals nachm Sport
Da fällt mir etwas auf
Dieses eine kleine Wort
Wart nur ich komm gleich drauf
Da muss ich dann dran denken
Wenn ich viel zu schnell nach Hause fahr
Und das Auto grad noch so um die Kurve lenke
Mit viel zu lauter Musik, is ja klar
Oft ists Metal oder Hyperpop oder Techno
Hauptsache richtig richtig laut
Und natürlich n schnelles Tempo
Wenn man sich dann einfach traut
Als wärs ein riesiges Konzert
Komplett schrill und ungehemmt
So laut wies geht nur mitplärrt
Und sich dabei trotzdem so gar nicht schämt
Wenn es egal ist was man macht
Wenn es egal ist was die andern toll finden
Der Scham einfach entgegenlacht
Man muss sich eigentlich einfach nur überwinden</p>
]]></content:encoded>
      <author>Belletristik oder so</author>
      <guid>https://write.literatur.social/read/a/k57oow1jhr</guid>
      <pubDate>Wed, 11 Sep 2024 20:18:38 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Das Mordmotiv</title>
      <link>https://write.literatur.social/rumo/das-mordmotiv</link>
      <description>&lt;![CDATA[Das Mordmotiv&#xA;&#xA;Die Maus und der Strauß sitzen draus vor ihrem haus.&#xA;Lebten in einem Landhaus nähe Moskaus von Haus aus schon in saus und braus.&#xA;Doch liefs durchaus eines Tages im Treppenhaus auf was anderes hinaus.&#xA;Der Strauß fand an der Maus eine Laus und machte aus Angst heraus ihr den Garaus.&#xA;&#xA;Es gab den Schein alles wäre fein doch ist das Fräulein nun ganz allein.&#xA;Sie war nicht gemein, war kein Schwein und warf obendrein nie den ersten stein.&#xA;Wieso nur kams in diesem Heim insgeheim zu dieser Pein?&#xA;Was man doch alles tut nur für den Reim..]]&gt;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Das Mordmotiv</p>

<p>Die Maus und der Strauß sitzen draus vor ihrem haus.
Lebten in einem Landhaus nähe Moskaus von Haus aus schon in saus und braus.
Doch liefs durchaus eines Tages im Treppenhaus auf was anderes hinaus.
Der Strauß fand an der Maus eine Laus und machte aus Angst heraus ihr den Garaus.</p>

<p>Es gab den Schein alles wäre fein doch ist das Fräulein nun ganz allein.
Sie war nicht gemein, war kein Schwein und warf obendrein nie den ersten stein.
Wieso nur kams in diesem Heim insgeheim zu dieser Pein?
Was man doch alles tut nur für den Reim..</p>
]]></content:encoded>
      <author>Belletristik oder so</author>
      <guid>https://write.literatur.social/read/a/y1uwerc7we</guid>
      <pubDate>Fri, 30 Aug 2024 10:00:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Bin dabei</title>
      <link>https://write.literatur.social/rumo/bin-dabei</link>
      <description>&lt;![CDATA[Bin dabei&#xA;&#xA;Wenn ich gefragt ob Ja ob Nein&#xA;Und Präferenz fällt mir nicht ein&#xA;Wird meist von mir ein Ja gewagt&#xA;Denn für ein Nein würd nicht gefragt]]&gt;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Bin dabei</p>

<p>Wenn ich gefragt ob Ja ob Nein
Und Präferenz fällt mir nicht ein
Wird meist von mir ein Ja gewagt
Denn für ein Nein würd nicht gefragt</p>
]]></content:encoded>
      <author>Belletristik oder so</author>
      <guid>https://write.literatur.social/read/a/gbyauw3bah</guid>
      <pubDate>Sun, 25 Aug 2024 10:00:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>PURPOSE</title>
      <link>https://write.literatur.social/becoming-more/purpose-v949</link>
      <description>&lt;![CDATA[PURPOSE&#xA;&#xA;Who am I?&#xA;Why am I here?&#xA;&#xA;The reason for which something is done, created or for which something exists.&#xA;The Big Why.&#xA;That inarguable reason.&#xA;&#xA;Where am I going? Why am I headed in this direction?&#xA;&#xA;Purpose is defined as the reason for BE-ing, for EXIST-ence.&#xA;A driving force that propels.&#xA;&#xA;To discover purpose is to dicover why we are here.&#xA;&#xA;Anyone or anything whose purpose is not known is in danger of abuse.&#xA;&#xA;Dr. Myles Munroe&#xA;How can the best version of a life be lived when the reason for its existence is unknown?&#xA;&#xA;In 2024, some think the idea of finding purpose is cliche. It’s not.&#xA;&#xA;Purpose is powerful!&#xA;The impact of clarity of purpose in a life changes everything.&#xA;&#xA;By the time I found the answers to the question of my purpose I was years out of college. Seminars, books, student counselling sessions didn’t do it for me. On the other hand, there are those who already knew as soon as they could speak what their purpose was and that doesn’t make it any less valid.&#xA;&#xA;I think there is something beautiful about the fact that we all have our own unique journeys to finding our purpose. The discovery of purpose creates a novel experience for each person.&#xA;&#xA;Even when I found the answer to the question of my purpose I wasn’t sure if I had the right answers because the answer did not tick off the checklists from the many self-help books I’d read. All that about passion, gifts &amp; talent, excitement, great sacrifice and work not feeling like work.&#xA;&#xA;I just knew that I’d moved from doing and functioning to being and with that came a deep sense of meaning and fulfillment.&#xA;&#xA;The impact was earth shaking, life changing!&#xA;&#xA;“Work on being, not on having, for with what you are you shall have.” ~ Daisy Osborn&#xA;&#xA;The sad thing though, is that many never find purpose. When I discovered my purpose I realized everyone on earth is here for a specific reason. I also realized that there are those who never find their purpose. The thought that a person can come into this world and just exist without finding true purpose is scary.&#xA;&#xA;Most people just want to be doing something, especially when that something is lucrative and they are successful at it.&#xA;&#xA;I recently came accross this quote by Diana Mereu “When you are purpose-oriented, you will move from “doing” to “being”, you will ask yourself more “why” questions than “what” questions, and you move from being just functional to fantastical.&#34;&#xA;&#xA;I couldn’t help but wish I had come accross this sooner as it resonated so much with my experience of finding my true purpose. My journey from the life of doing, getting and having to being and becoming.&#xA;&#xA;It’s the inspiration for this blog.&#xA;&#xA;What’s your purpose and how did you discover it? Find out mine in my next post.&#xA;&#xA;“We did not just happen to be, we were chosen by God to exist” – Mother Angelica&#xA;&#xA;“More men fail through lack of purpose than lack of talent.” – Billy Sunday”&#xA;&#xA;The real tragedy is not death but a life lived without purpose” – Rick Warren]]&gt;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>PURPOSE</p>

<p>Who am I?
Why am I here?</p>

<p>The reason for which something is done, created or for which something exists.
The Big Why.
That inarguable reason.</p>

<p>Where am I going? Why am I headed in this direction?</p>

<p>Purpose is defined as the reason for BE-ing, for EXIST-ence.
A driving force that propels.</p>

<p>To discover purpose is to dicover why we are here.</p>

<p>Anyone or anything whose purpose is not known is in danger of abuse.</p>

<p>Dr. Myles Munroe
How can the best version of a life be lived when the reason for its existence is unknown?</p>

<p>In 2024, some think the idea of finding purpose is cliche. It’s not.</p>

<p>Purpose is powerful!
The impact of clarity of purpose in a life changes everything.</p>

<p>By the time I found the answers to the question of my purpose I was years out of college. Seminars, books, student counselling sessions didn’t do it for me. On the other hand, there are those who already knew as soon as they could speak what their purpose was and that doesn’t make it any less valid.</p>

<p>I think there is something beautiful about the fact that we all have our own unique journeys to finding our purpose. The discovery of purpose creates a novel experience for each person.</p>

<p>Even when I found the answer to the question of my purpose I wasn’t sure if I had the right answers because the answer did not tick off the checklists from the many self-help books I’d read. All that about passion, gifts &amp; talent, excitement, great sacrifice and work not feeling like work.</p>

<p>I just knew that I’d moved from doing and functioning to being and with that came a deep sense of meaning and fulfillment.</p>

<p>The impact was earth shaking, life changing!</p>

<p>“Work on being, not on having, for with what you are you shall have.” ~ Daisy Osborn</p>

<p>The sad thing though, is that many never find purpose. When I discovered my purpose I realized everyone on earth is here for a specific reason. I also realized that there are those who never find their purpose. The thought that a person can come into this world and just exist without finding true purpose is scary.</p>

<p>Most people just want to be doing something, especially when that something is lucrative and they are successful at it.</p>

<p>I recently came accross this quote by Diana Mereu “When you are purpose-oriented, you will move from “doing” to “being”, you will ask yourself more “why” questions than “what” questions, and you move from being just functional to fantastical.”</p>

<p>I couldn’t help but wish I had come accross this sooner as it resonated so much with my experience of finding my true purpose. My journey from the life of doing, getting and having to being and becoming.</p>

<p>It’s the inspiration for this blog.</p>

<p>What’s your purpose and how did you discover it? Find out mine in my next post.</p>

<p>“We did not just happen to be, we were chosen by God to exist” – Mother Angelica</p>

<p>“More men fail through lack of purpose than lack of talent.” – Billy Sunday”</p>

<p>The real tragedy is not death but a life lived without purpose” – Rick Warren</p>
]]></content:encoded>
      <author>Becoming More </author>
      <guid>https://write.literatur.social/read/a/qnky8fhorw</guid>
      <pubDate>Tue, 23 Apr 2024 07:38:08 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Hey there!</title>
      <link>https://write.literatur.social/becoming-more/hey-there</link>
      <description>&lt;![CDATA[Hey there! &#xA;&#xA;Thinking about writing a blog..., erm..not just individual posts &#xA;&#xA;Starting a daily blog series.&#xA;&#xA;Yep. Its a huge committment&#xA;&#xA;Not sure if I&#39;m totally ready&#xA;&#xA;Follow my journey ....&#xA;&#xA;https://beyoubecomemore.wordpress.com/&#xA;&#xA;https://write.literatur.social/me/c/becoming-more]]&gt;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Hey there!</p>

<p>Thinking about writing a blog..., erm..not just individual posts</p>

<p>Starting a daily blog series.</p>

<p>Yep. Its a huge committment</p>

<p>Not sure if I&#39;m totally ready</p>

<p>Follow my journey ....</p>

<p><a href="https://beyoubecomemore.wordpress.com/" rel="nofollow">https://beyoubecomemore.wordpress.com/</a></p>

<p><a href="https://write.literatur.social/me/c/becoming-more" rel="nofollow">https://write.literatur.social/me/c/becoming-more</a></p>
]]></content:encoded>
      <author>Becoming More </author>
      <guid>https://write.literatur.social/read/a/uvnud1btmj</guid>
      <pubDate>Thu, 29 Feb 2024 14:15:54 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>custom patches and Mastodon&#39;s official docker image</title>
      <link>https://write.literatur.social/datacop/custom-patches-and-mastodons-official-docker-image</link>
      <description>&lt;![CDATA[introduction&#xA;Since 2019 Klaudia and I are running the Mastodon instance literatur.social. Back then, we knew that we do not have the time to maintain a Mastodon fork or even a customized installation. We already saw several other smaller instances being haunted by their custom Mastodon installations and every security release would involve a lot of stress getting the code base updated in time.&#xA;&#xA;While the resource footprint of our instance has changed in the last years, the setup itself is still pretty much the same, simple (ansible-managed) docker-compose setup running the official docker image, with easy maintainability as the main design goal.&#xA;&#xA;In summer 2023, we had the need to back-port several upstream changes for admin-webhooks for our automatic account approval system. Additionally we wanted do a few smaller changes, like extending the number of possible poll options was something that we really wanted to try out and also a few (hard-coded) rate limits needed changes. A customized docker image was born.&#xA;&#xA;managing and maintaining small changes with minimal effort&#xA;&#xA;We don&#39;t want to maintain a full fork of the Mastodon repository. We basically just want to create and maintain simple, minimalistic patch files. One can do this with the basic diff and patch tools, but especially updating patches that break due to changes is not possible in a meaningful way.&#xA;&#xA;This is where quilt comes in:&#xA;&#xA;  Quilt is a tool to manage large sets of patches by keeping track of the changes each patch makes. Patches can be applied, un-applied, refreshed, etc.&#xA;&#xA;It is extensively used, among others, by OpenWrt to manage several hundred Linux kernel patches, by Debian to maintain patches for building packages and others.&#xA;Both OpenWrt and Debian have quilt pages, but they are quite specific and you will probably find better how-tos.&#xA;&#xA;a quick quilt introduction&#xA;&#xA;For quilt you will have a patches folder with:&#xA;the patches/.patch files you work on&#xA;a patches/series file that lists the currently enabled patches with their order&#xA;&#xA;If you have worked with version control systems like git, working with quilt will feel quite familiar, although there are a few differences:&#xA;patches are created before making the actual changes&#xA;files are added/assigned to patches before making the changes&#xA;everything outside of the added files will not be tracked&#xA;&#xA;A typical workflow looks like this:&#xA;1. quilt new 001-my-patch-change-foobar-patch - create a new patch&#xA;2. adding the file and making the changes:&#xA;  quilt edit foo/bar/fileToChange.bar - directly edit with quilt and your favourite EDITOR, or&#xA;  quilt add foo/bar/fileToChange.bar - add file to edit it in an external editor afterwards&#xA;3. quilt refresh - update the patch once you made your changes&#xA;&#xA;The commands quilt push and quilt pop will allow you to apply and remove patches in your current working tree, changes are typically added to the last applied patch.&#xA;&#xA;Disclaimer: This is not intended as a quilt tutorial, there is a lot more to it, (dealing with multiple patches, refreshing of failing patches, etc.) If more people are interested in this I might write another blog post, just write me a note at @datacop@literatur.social 😉&#xA;&#xA;building a customized image&#xA;&#xA;Building a custom Mastodon Docker image from scratch with the original Dockerfile would be the obvious way, but part from the build time and required build resources, the official image is well-tested and verified by the community within minutes of a new release.&#xA;&#xA;This is why we decided to go the minimalistic way and apply our patches on top of the official release image by installing quilt, pushing the patches and re-compiling the assets.&#xA;&#xA;This is the Dockerfile that we use to create our customized image:&#xA;FROM ghcr.io/mastodon/mastodon:latest&#xA;ARG DEVELOPMENT&#xA;&#xA;add a nice &#39;+custom&#39; version suffix&#xA;ENV MASTODONVERSIONMETADATA=&#34;custom&#34;&#xA;&#xA;USER root&#xA;RUN apt-get -y --no-install-recommends install quilt vim&#xA;&#xA;add patches and .quiltrc&#xA;COPY --chown=mastodon:mastodon patches /opt/mastodon/patches&#xA;COPY --chown=mastodon:mastodon .quiltrc /opt/mastodon/&#xA;&#xA;back to the mastodon user&#xA;USER mastodon&#xA;WORKDIR /opt/mastodon&#xA;&#xA;push all patches in the series file, do not fail if DEVELOPMENT&#xA;RUN quilt push -a -f || [ -n &#34;${DEVELOPMENT}&#34; ]&#xA;&#xA;Precompile assets again&#xA;RUN OTPSECRET=precompileplaceholder SECRETKEYBASE=precompileplaceholder rails assets:precompile &amp;&amp; \&#xA;    yarn cache clean&#xA;&#xA;.quiltrc is just for nice looking patches and vim as default editor:&#xA;QUILTDIFFARGS=&#34;--no-timestamps --no-index -p ab --color=auto&#34;&#xA;QUILTREFRESHARGS=&#34;--no-timestamps --no-index -p ab&#34;&#xA;QUILTPATCHOPTS=&#34;--unified&#34;&#xA;QUILTDIFF_OPTS=&#34;-p&#34;&#xA;EDITOR=&#34;vim&#34;&#xA;&#xA;docker build&#xA;To pull the lastest Mastodon release and build the image, run:&#xA;docker pull ghcr.io/mastodon/mastodon:latest&#xA;docker build . -f Dockerfile mastodon-custom&#xA;The image mastodon-custom will be your new, customized Mastodon image.&#xA;&#xA;creating and updating patches&#xA;&#xA;For creating and updating the patches I use this small shell script that builds a Mastodon container, starts it up with the local patches folder mounted as volume, and drops you in a shell where you can use quilt to do your changes and update your patches:&#xA;!/bin/sh&#xA;set -xe&#xA;docker build . --build-arg DEVELOPMENT=1 -t mastodon-patch&#xA;docker run --rm -it -v $(pwd)/patches:/opt/mastodon/patches mastodon-custom /bin/bash&#xA;docker image rm mastodon-custom -f&#xA;&#xA;conclusion&#xA;&#xA;That&#39;s basically all the magic. This is an easy way to work with a few patches, and not lose the advantages of using the official Mastodon image. &#xA;Especially backports of unreleased features from Mastodon&#39;s development branch were really easy to integrate.&#xA;&#xA;We&#39;re currently running this in a GitLab instance to take advantage of GitLab&#39;s internal docker registry. On most Mastodon releases it is just needed to hit the rebuild button, once the Mastodon upstream image was updated.&#xA;&#xA;Disclaimer: YMMV, further research is needed.&#xA;&#xA;a word on dealing with major version updates&#xA;&#xA;You might ask, But what if my patches break on updates?*. Yes, you will have to fix and refresh your patches.&#xA;&#xA;In our experience, smaller upstream changes are usually easily fixed by force-applying the patch, fixing every part of the patch that did not apply and refreshing the patch afterwards. We typically upgrade our instance within 1-2h of a new release.&#xA;&#xA;For larger version updates, the upstream code might have changed so much, that you will have to re-write the patch. As soon as there are release-candidates, you can (and probably should) try to apply your patches on the release-candidate image tag to see if something breaks.&#xA;&#xA;On bigger patch fails, find the pull request on GitHub that changed the parts you want to patch and understand what the upstream change intends to do. Mastodon&#39;s release notes are quite good, so the chances are quite high that you will find it there.&#xA;]]&gt;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<h2 id="introduction">introduction</h2>

<p>Since 2019 <a href="https://literatur.social/@viennawriter" rel="nofollow">Klaudia</a> and <a href="https://literatur.social/@datacop" rel="nofollow">I</a> are running the Mastodon instance <a href="https://literatur.social" rel="nofollow">literatur.social</a>. Back then, we knew that we do not have the time to maintain a Mastodon fork or even a customized installation. We already saw several other smaller instances being haunted by their custom Mastodon installations and every security release would involve a lot of stress getting the code base updated in time.</p>

<p>While the resource footprint of our instance has changed in the last years, the setup itself is still pretty much the same, simple (ansible-managed) docker-compose setup running the official docker image, with easy maintainability as the main design goal.</p>

<p>In summer 2023, we had the need to back-port several upstream changes for admin-webhooks for our automatic account approval system. Additionally we wanted do a few smaller changes, like extending the number of possible poll options was something that we really wanted to try out and also a few (hard-coded) rate limits needed changes. A customized docker image was born.</p>

<h2 id="managing-and-maintaining-small-changes-with-minimal-effort">managing <strong>and maintaining</strong> small changes with minimal effort</h2>

<p>We don&#39;t want to maintain a full fork of the Mastodon repository. We basically just want to create and maintain simple, minimalistic patch files. One can do this with the basic <code>diff</code> and <code>patch</code> tools, but especially updating patches that break due to changes is not possible in a meaningful way.</p>

<p>This is where <em>quilt</em> comes in:</p>

<blockquote><p>Quilt is a tool to manage large sets of patches by keeping track of the changes each patch makes. Patches can be applied, un-applied, refreshed, etc.</p></blockquote>

<p>It is extensively used, among others, by OpenWrt to manage several hundred Linux kernel patches, by Debian to maintain patches for building packages and others.
Both <a href="https://openwrt.org/docs/guide-developer/build-system/use-patches-with-buildsystem" rel="nofollow">OpenWrt</a> and <a href="https://wiki.debian.org/UsingQuilt" rel="nofollow">Debian</a> have quilt pages, but they are quite specific and you will probably find better how-tos.</p>

<h3 id="a-quick-quilt-introduction">a quick <em>quilt</em> introduction</h3>

<p>For quilt you will have a <code>patches</code> folder with:
– the <code>patches/*.patch</code> files you work on
– a <code>patches/series</code> file that lists the currently enabled patches with their order</p>

<p>If you have worked with version control systems like git, working with quilt will feel quite familiar, although there are a few differences:
– patches are created before making the actual changes
– files are added/assigned to patches before making the changes
– everything outside of the added files will not be tracked</p>

<p>A typical workflow looks like this:
<strong>1.</strong> <code>quilt new 001-my-patch-change-foobar-patch</code> – create a new patch
<strong>2.</strong> adding the file and making the changes:
  – <code>quilt edit foo/bar/fileToChange.bar</code> – directly edit with quilt and your favourite EDITOR, <em>or</em>
  – <code>quilt add foo/bar/fileToChange.bar</code> – add file to <em>edit it in an external editor afterwards</em>
<strong>3.</strong> <code>quilt refresh</code> – update the patch once you made your changes</p>

<p>The commands <code>quilt push</code> and <code>quilt pop</code> will allow you to apply and remove patches in your current working tree, changes are typically added to the last applied patch.</p>

<p><em>Disclaimer: This is not intended as a quilt tutorial, there is a lot more to it, (dealing with multiple patches, refreshing of failing patches, etc.) If more people are interested in this I might write another blog post, just write me a note at <a href="https://literatur.social/@datacop" rel="nofollow">@datacop@literatur.social</a></em> 😉</p>

<h2 id="building-a-customized-image">building a customized image</h2>

<p>Building a custom Mastodon Docker image from scratch with the original Dockerfile would be the obvious way, but part from the build time and required build resources, the official image is well-tested and verified by the community within minutes of a new release.</p>

<p>This is why we decided to go the minimalistic way and apply our patches on top of the official release image by installing quilt, pushing the patches and re-compiling the assets.</p>

<p>This is the <a href="https://docs.docker.com/engine/reference/builder/" rel="nofollow">Dockerfile</a> that we use to create our customized image:</p>

<pre><code class="language-Dockerfile">FROM ghcr.io/mastodon/mastodon:latest
ARG DEVELOPMENT

# add a nice &#39;+custom&#39; version suffix
ENV MASTODON_VERSION_METADATA=&#34;custom&#34;

USER root
RUN apt-get -y --no-install-recommends install quilt vim

# add patches and .quiltrc
COPY --chown=mastodon:mastodon patches /opt/mastodon/patches
COPY --chown=mastodon:mastodon .quiltrc /opt/mastodon/

# back to the mastodon user
USER mastodon
WORKDIR /opt/mastodon

# push all patches in the `series` file, do not fail if DEVELOPMENT
RUN quilt push -a -f || [ -n &#34;${DEVELOPMENT}&#34; ]

# Precompile assets again
RUN OTP_SECRET=precompile_placeholder SECRET_KEY_BASE=precompile_placeholder rails assets:precompile &amp;&amp; \
    yarn cache clean
</code></pre>

<p><code>.quiltrc</code> is just for nice looking patches and vim as default editor:</p>

<pre><code class="language-bash">QUILT_DIFF_ARGS=&#34;--no-timestamps --no-index -p ab --color=auto&#34;
QUILT_REFRESH_ARGS=&#34;--no-timestamps --no-index -p ab&#34;
QUILT_PATCH_OPTS=&#34;--unified&#34;
QUILT_DIFF_OPTS=&#34;-p&#34;
EDITOR=&#34;vim&#34;
</code></pre>

<h3 id="docker-build">docker build</h3>

<p>To pull the lastest Mastodon release and build the image, run:</p>

<pre><code class="language-bash">docker pull ghcr.io/mastodon/mastodon:latest
docker build . -f Dockerfile mastodon-custom
</code></pre>

<p>The image <code>mastodon-custom</code> will be your new, customized Mastodon image.</p>

<h3 id="creating-and-updating-patches">creating and updating patches</h3>

<p>For creating and updating the patches I use this small shell script that builds a Mastodon container, starts it up with the local <em>patches</em> folder mounted as volume, and drops you in a shell where you can use <em>quilt</em> to do your changes and update your patches:</p>

<pre><code class="language-bash">#!/bin/sh
set -xe
docker build . --build-arg DEVELOPMENT=1 -t mastodon-patch
docker run --rm -it -v $(pwd)/patches:/opt/mastodon/patches mastodon-custom /bin/bash
docker image rm mastodon-custom -f
</code></pre>

<h2 id="conclusion">conclusion</h2>

<p><strong><em>That&#39;s basically all the magic.</em></strong> This is an easy way to work with a few patches, and not lose the advantages of using the official Mastodon image.
Especially backports of unreleased features from Mastodon&#39;s development branch were really easy to integrate.</p>

<p>We&#39;re currently running this in a GitLab instance to take advantage of GitLab&#39;s internal docker registry. On most Mastodon releases it is just needed to hit the rebuild button, once the Mastodon upstream image was updated.</p>

<p><em>Disclaimer: YMMV, further research is needed.</em></p>

<h2 id="a-word-on-dealing-with-major-version-updates">a word on dealing with major version updates</h2>

<p>You might ask, <em>But what if my patches break on updates?</em>. Yes, you will have to fix and refresh your patches.</p>

<p>In our experience, smaller upstream changes are usually easily fixed by force-applying the patch, fixing every part of the patch that did not apply and refreshing the patch afterwards. We typically upgrade our instance within 1-2h of a new release.</p>

<p>For larger version updates, the upstream code might have changed so much, that you will have to re-write the patch. As soon as there are release-candidates, you can (and probably should) try to apply your patches on the release-candidate image tag to see if something breaks.</p>

<p>On bigger patch fails, find the pull request on <a href="https://github.com/mastodon/mastodon" rel="nofollow">GitHub</a> that changed the parts you want to patch and understand what the upstream change intends to do. Mastodon&#39;s release notes are quite good, so the chances are quite high that you will find it there.</p>
]]></content:encoded>
      <author>Clemens</author>
      <guid>https://write.literatur.social/read/a/r55whavst2</guid>
      <pubDate>Wed, 24 Jan 2024 22:15:59 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Ein neuer Blog ...</title>
      <link>https://write.literatur.social/viennawriter/ein-neuer-blog</link>
      <description>&lt;![CDATA[Ein neuer Blog ... &#xA;&#xA;... oder zumindest ein erster Eintrag im writefreely, das wir für litera.tools aufgesetzt haben. Ich bin selbst schon ganz gespannt, wie sich die Dinge hier entwickeln werden und was es hier bald zu lesen gibt. Vielleicht sind ja ein paar Autorenkolleg:innen bald hier und schreiben ihre Texte und Gedanken nieder. Oder ich komme irgendwann auf die Idee, meinen eigenen Blog hierher zu übertragen. Oder einen ganz neuen anzufangen. &#xA;&#xA;Writefreely ist, wenn ich das richtig sehe, aktuell vor allem auf Fließtext aus. Bilder kann man nur per URL einbinden, zB einige von denen, die ich bei Pixelfed oder Mastodon gepostet habe. Wäre ja auch was, das zu verbinden.]]&gt;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Ein neuer Blog ...</p>

<p>... oder zumindest ein erster Eintrag im writefreely, das wir für litera.tools aufgesetzt haben. Ich bin selbst schon ganz gespannt, wie sich die Dinge hier entwickeln werden und was es hier bald zu lesen gibt. Vielleicht sind ja ein paar Autorenkolleg:innen bald hier und schreiben ihre Texte und Gedanken nieder. Oder ich komme irgendwann auf die Idee, meinen eigenen Blog hierher zu übertragen. Oder einen ganz neuen anzufangen.</p>

<p>Writefreely ist, wenn ich das richtig sehe, aktuell vor allem auf Fließtext aus. Bilder kann man nur per URL einbinden, zB einige von denen, die ich bei Pixelfed oder Mastodon gepostet habe. Wäre ja auch was, das zu verbinden.</p>
]]></content:encoded>
      <author>Klaudia Zotzmann-Koch</author>
      <guid>https://write.literatur.social/read/a/e7v840pc4o</guid>
      <pubDate>Sat, 18 Feb 2023 21:41:43 +0000</pubDate>
    </item>
  </channel>
</rss>