Hape Kerkeling – Ein Mann, ein Fjord (Hörbuch von 2007 mit Horst Schlämmer)
Gerade hat Hape Kerkeling wieder einen Kinohit mit 'Horst Schlämmer sucht das Glück' gelandet. Der kauzige Chefredakteur eines erfundenen Lokalblatts erlebt seit 2005 die schrägsten Abenteuer – u.a. 2007 in seinem ersten Hörbuch 'Ein Mann, ein Fjord'. Zumindest stielt er da in einer Nebenrolle quasi allen anderen die Show!

„Isch war nicht der Hauptakteur, aber isch war mit dabei. Und das ist wirklisch alles so wahr passiert, wie et hia erzählt wird. Jetzt pascht einfach ma’ uuf. Es is’ wirklisch ein Spielfilm für de Ohren“, leitet Horst Schlämmer nach der Vorstellung der wichtigsten Personen in die Geschichte ein.
Was er als Spielfilm für die Ohren ankündigt, ist tatsächlich kein „ganz normales“ Hörbuch. Die Dialoge werden direkt gesprochen und die Szenen nur kurz beschrieben wie beispielsweise hier: „Informationsstand im Einkaufszentrum. Norbert und Ute warten. Die Verkäuferin Waltraut Schwarz-Ebershagen ist im Gespräch mit Horst Schlämmer.“
Hauptakteur ist aber wie gesagt ein anderer, nämlich Norbert Krabbe. Der arbeitslose Bürokaufmann nimmt an quasi jedem Preisausschreiben teil und gewinnt auch mal eine Handnähmaschine, einen Römertopf (ohne Deckel) und … einen Fjord. Zumindest er freut sich darüber: „Das ist so eine Art Fluss – und der wird nach mir benannt!“
Der Haken daran ist aber, dass er dafür nach Norwegen reisen muss. Und so beginnt eine „Heldenreise“, wie sie sich der griechische Dichter Homer nicht besser für Odysseus hätte ausdenken können – inklusive einer Sirene namens Uschi Blum!
Horst Schlämmer sucht das Glück
- 2005 wurde Horst Schlämmer ursprünglich für die RTL-Sendung 'Hape trifft' entwickelt.
- 2007 folgte dann der Spielfilm (für die Ohren, bevor er verfilmt wurde) 'Ein Mann, ein Fjord'
- 2009 erster Kinofilm 'Isch kandidiere'
- 2026 zweiter Kinofilm 'Horst Schlämmer sucht das Glück'
Leider scheint es aber keine gute Idee gewesen zu sein, Horst „wiederzubeleben“. In seinem (Video-)Podcast 'Die Filmanalyse' bescheinigt Wolfgang M. Schmitt dem aktuellem Film, der schon nach wenigen Wochen eine halbe Millionen Zuschauer:innen angezogen hat, schlimmer als 'Das Kanu des Manitu' und der letzte 'Stromberg'-Film zu sein. Für ihn ist er sogar „...eine bodenlose Frechheit!“
Warum Wolfgang M. Schmitt zu so einem vernichtenden Urteil kommt, könnt ihr euch bei Youtube und Spotify kostenlos anhören. Hier ist die die Steady-Abo-Seite dazu: https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/posts/7d340027-9d16-485d-ad61-061b44f1c434
Offizielle Webseite von Tacheles/Roofmusic zum Hörbuch: https://tacheles-hoerbuch.de/project/ein-mann-ein-fjord/
P.S.: Wer Wolfgang M. Schmitt übrigens nicht kennt, kann hier mehr über sein Interview im 'Bunker:Talk' von Marcus Staiger erfahren: https://write.literatur.social/der-hoerold/bunker-talk-podcast-von-staiger-hat-neue-staffel-mit-wolfgang-m
Übersichtsseite zu den veröffentlichten Artikeln hier im Blog sortiert nach Sprecher:innen, Serien etc.: https://write.literatur.social/der-hoerold/suchst-du-ein-hoerspiel-hoerbuch-oder-podcast
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