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from Kieztauben

Zeichnung einer Taube, die Träume für ihren Kiez hat

26. August 2026 Treffen “Pop-Inn für alle”

Das POP-INN soll wiedereröffnet werden. [...]. Dafür brauchen wir euch. Denn wir entscheiden alle zusammen, wie das POP-INN für alle aussehen soll.

  • Ort: JFE Flemmingstr., Paulsenstr. 22, 12163 Berlin, https://jfe-flemming.de/
  • Zeit: 18:00 Uhr kurze Einleitung für Neulinge, 18:30 Uhr offenes Plenum

9. September 2026 Treffen “Pop-Inn für alle”

Voraussichtlich wie immer im Zwei-Wochen-Rhythmus nächstes Plenum – Infos folgen!

 
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from Der Hörold

Für die Mitmach-Tour 2026 mit seiner Lauscherlounge hat sich Oliver Rohrbeck, die Stimme von Justus Jonas, für Hörspiel 103 von 'Die drei ???' entschieden. Leider sind drei der neun Termine im September schon ausverkauft. Nun heißt es also schnell sein, auf Oktober in Berlin ausweichen oder ... in den eigenen vier Wänden hören. Und wo wir schon dabei sind, lege ich gleich noch drei Alternativen mit je einem Hörspiel 103 drauf!

CDs der Hörspiele mit jeweils Folgennummer 103

Die drei ??? 103: Das Erbe des Meisterdiebs

Gerade als Justus Jonas während eines Verkaufsgesprächs fürs Gebrauchtwarencenter seines Onkels von einem Mädchen namens Brittany (gesprochen von Dorette Hugo, die Schwester von Uschi Hugo und vor allem bekannt als die eine, “zweite” Hälfte von 'Bibi & Tina') für einen Preisnachlass ins Kino eingeladen wird, erhält er einen überraschenden Telefonanruf: _ „Er wollte mir nur mitteilen, dass jemand gestorben ist: Victor Hugenay!“_

Nach dem Kinobesuch erreicht Justus direkt die nächste Überraschung. Hugenay (gesprochen von Wolfgang Kubach unter dem Pseudonym Albert Giro) hat ihm einen Brief zukommen lassen, den er für den Fall seines Ablebens vorbereitet hatte: „Wie wäre es mit einem Wettkampf der etwas anderen Art? Es gibt einen geheimen Ort, an dem Kunstwerke versteckt sind, die ich zwar stehlen, aber nicht wieder verkaufen konnte.“

So einer Herausforderung kann sich Justus selbstverständlich kaum widersetzen. Und so beginnt eine Suche, bei der das Erbe des Meisterdiebs Hugenay – oder aber doch gar er selbst – natürlich weitere Überraschungen für die drei Fragezeichen bereithält ...

John Sinclair 103: Ghoul-Parasiten

Für Hörspiel 103 bei 'John Sinclair' wählte Regisseur Dennis Ehrhardt den 1983 veröffentlichten Band 271 der Bastei-Romanserie von Jason Dark aus. Damals 2015 war übrigens Dietmar Wunder noch ziemlich frisch in seiner Rolle als John Sinclair, die er gerade erst mit Folge 101 von Frank Glaubrecht übernommen hatte.

Als John Sinclair an einen Tatort gerufen wird, ist dort nur ein Skelett des Opfers zurückgeblieben. Und das, obwohl der Mann nach Aussagen von Zeugen am Vortag noch gelebt haben soll. Kurz danach wird ein Pärchen auf die gleiche Weise aufgefunden.

Doch dieses Mal ist es ein Köder für eine tödliche Falle, wie sich schnell herausstellt. Der geheimnisvolle Mister X (gesprochen von Torben Liebrecht) schießt Schleim auf John. Die einzige Rettung ist Johns Kreuz. Zwar stirbt er nicht, wird aber in eine andere Welt teleportiert – zu den schleimigen Ghoul-Parasiten!

Gruselkabinett 103: Das ägyptische Parfüm

Als junger Reisender lernte Thomas Karston (gesprochen von Jonas Baeck) das ägyptische Parfüm kennen, konnte aber keinen eizigen Tropfen dieses unvergleichbaren Geruchs erstehen. Glücklicherweise vielleicht, weil er auch gewarnt wurde, dass es verflucht sei. Umso erstaunlicher ist es, als er es 1932 schließlich in London wahrnimmt und dabei von einem Geist heimgesucht wird.

Doch bevor er dessen kryptische Botschaft entschlüsseln kann, taucht sein Bekannter Jack Fernleigh (gesprochen von Matthias Lühn) bei ihm auf und lädt ihn über Weihnachten auf sein Anwesen ein. Einer seiner Vorfahren soll dort Schätze aus Ägypten versteckt haben. Ob da vielleicht ein Zusammenhang besteht ... und der Fluch ein neues Opfer sucht?

__ > Okkultismus in Schrift und Schall__

Spannend ist auf jeden Fall auch der Hintergrund des Autors Charles Webster Leadbeater. Mit 36 Jahren trat er 1883 der Theosophischen Gesellschaft bei – einer esoterischen und dem Okkultismus zugewandten Organisation, die Helena Blavatsky acht Jahre zuvor mit gut einem Dutzend Mitgliedern in New York ins Leben gerufen hatte.

1911 veröffentlichte er die Geschichtensammlung 'The Perfume of Egypt and Other Weird Stories'. Fünf Jahre später gründete er in Australien die 'Liberalkatholische Kirche' sowie 1926 den Radiosender '2GB'. Nach seinem Tod 1934 fusionierte 2GB aber mit anderen Sendern, so dass der theosopische Ansatz aus dem Programm verschwand.

Bibi & Tina 103: Die Schlossrenovierung

Nach all dem Grusel gibt es hier zum Schluss noch ein Hörspiel fürs zartbesaitetere Publikum. Aufregend wird es trotzdem, denn für die 'Die Schlossrenovierung' müssen Bibi (gesprochen von Susanna Bonasewicz) und Tina (siehe oben!) alle Register ziehen und auch schon mal auf einen rettenden Hexspruch zurückgreifen.

Schließlich gerät hier die Idee, die Reise des Grafen von Falkenstein (gesprochen von Sven Riemann) nach London zu nutzen, um ihn mit einem frischen Anstrich zu überraschen, mächtig außer Kontrolle ... also zumindest für die Hörerschaft ab den empfohlenen 6 Jahren und ungefähr so bis 9 – oder vielleicht auch bis 99 oder besser sogar 103!

Hashtags, um ähnliche Artikel zu finden: #JohnSinclair #Gruselkabinett #DieDreiFragezeichen #BibiUndTina

 
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from Der Hörold

2015 präsentierte 'Titania Medien' als Folge 99 eine Gruselgeschichte, die ich damals in einem anderen Blog dann direkt vorgestellt habe. Den Artikel wird hier nun in einer überarbeiteten Version wiederveröffentlicht. Geschrieben hat 'Die Toten sind unersättlich' Leopold von Sacher-Masoch. In Anlehnung an seinen Namen wurde entgegen seines Protestes der Begriff 'Masochismus' geprägt, mit dem der Lustgewinn durch körperliche oder seelische Schmerzen beschrieben wird. Und auch dieses Hörspiel hält einige Qualen für seine Figuren bereit!

Hörspiel 99 vom Gruselkabinett auf CD, links Fotos von Antje von der Ahe und David Nathan auf anderen Folgen der Reihe

Als Manwed Weroski (gesprochen von David Nathan) davon hört, dass im Schloss Tartakow eine zauberhaft schöne Frauenstatur mit toten, weißen Augen zu Leben erwachen und durch die düsteren Gänge wandeln soll, ist seine Abenteuerlust geweckt: „Ich will mit eigenen Augen sehen, ob dieses Marmorweib wirklich lebendig zu werden pflegt.“

Doch als er schließlich auf die Fürstin Marina Tartakowska (gesprochen von Antje von der Ahe) trifft, verfällt er unaufhaltsam ihrem verführerischen „Zauber“ ...

Hungrig nach mehr

Wie immer bei 'Titania' sind die Sound-Effekte und die Musik stimmungsvoll eingesetzt und die meisten Stimmen prominent besetzt. Als Erzähler namens Bartek fungiert diesmal Simon Jäger, der die deutsche Standardstimme für Matt Damon ist.

Weitere Mitwirkende sind Bodo Wolf, Ulrike Möckel, Jan Makino, Kaspar Eichel, Maria Koschny und Regisseur Marc Gruppe selbst. Ganz kurz und nur mit wenigen Worten ist zudem in einer kleinen Nebenrolle Joachim Tennstedt zu hören.

Wieder einmal ziehen die Macher von 'Titania' alle Register, um die Zuhörer und Zuhörerinnen schaurig-schön zu unterhalten. Die Vorlage ist dabei gut gewählt, um bei über 65 Minuten Spieldauer für gruselige Spannung zu sorgen.

Offizielle Webseite: https://titania-medien.de/album/folge-99-leopold-von-sacher-masoch-die-toten-sind-unersattlich

#Gruselkabinett #Titania

 
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from Kieztauben

Plakat fürs 1. Kiezfest

 
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from Der Hörold

Am 19. Juli 1952 wurde Hans-Georg Panczak geboren. Seine berühmteste Synchronrolle ist wahrscheinlich die von Luke Skywalker aus der Science-Fiction-Serie 'Star Wars', dessen erster Film 1977 Premiere feierte. Seitdem hat er aber diverse andere Rollen gesprochen – wie z.B. Dr. Lowell im Hörspiel 'Madame Mandilips Puppen'.

Das Hörspiel als Doppelfolge auf 2 CDs zeigt die Puppen einmal nach links schauend und dann frontal gruselig in Richtung der Betrachtenden schauend

Im November 1931 kommt Julian Ricori (gesprochen von Helmut Krauss) mitten in der Nacht zu Dr. Lowell. Der Mann hat sich in den Zeiten der Prohibition, also seit dem Alkoholverbot in den USA ab 1919, einen gewissen Ruf erworben. Er braucht dringend ärztliche Hilfe, da sein Freund Thomas Peters (gesprochen von Regisseur Marc Gruppe selbst) in einem unerklärlichen Zustand ist.

Ricori will ausschließen, dass ihm etwas Ähnliches passiert. Die Diagnose ist allerdings verwunderlich: „Er lebt, reagiert jedoch auf nichts. Eine so merkwürdige und ungemein tiefe Form der Bewusstlosigkeit ist mir jedenfalls bisher noch nie untergekommen.“

Doch alles hilft nichts und Peters stirbt. Ähnliche Fälle sind in den letzten Monaten häufiger aufgetreten, aber anfangs scheint es keine Verbindung zwischen ihnen zu geben. Allen gemein ist die ungewöhnlich schnell auftretende Totenstarre, die sich aber genauso schnell wieder löst.

Die einzige Gemeinsamkeit scheint darüber hinaus zu sein, dass alle eine gewisse Verbindung zu Kindern haben und sich deshalb für ’Madame Mandilips Puppen’ in deren Laden interessiert haben. Kann dort die Ursache des Unheils liegen?

Wer lässt im Hörspiel die Puppen tanzen?

Das Hörspiel beruht auf der Geschichte 'Burn, Witch, Burn!' von Abraham Merritt, die später mit 'Creep, Shadow, Creep' als einem weiteren Fall für Dr. Lowell fortgesetzt wurde. Also wer weiß, ob 'Titania Medien' nicht noch mal was mit ihm nachlegt.

Die Liste der weiteren Stimmen ist übrigens prominent besetzt. Zum Beispiel ist Simon Jäger (die deutsche Stimme von u.a. Matt Damon) als Polizist dabei und Dietmar Wunder (die deutsche Stimme von u.a. Daniel Craig) spricht Ricoris Handlanger McCann.

Die Doppelfolge ’Madame Mandilips Puppen’ machte dem ’Gruselkabinett’ damals so kurz vor dem runden Jubiläum mit dann stolzen 100 Folgen alle Ehre. Mit Abraham Merritt hatten die Macher einen starken Autoren entdeckt, der bestens versteht, wie er seinem Publikum eisige Schauer über den Rücken jagt.

Mehr Informationen unter: https://titania-medien.de/album/folge-96-abraham-merritt-madame-mandilips-puppen-teil-1-von-2

#Gruselkabinett #Titania

 
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from Der Hörold

„Wo liegt der wirksame Hebel für politische Veränderungen?“, fragten sich Inken Behrmann und Valentin Ihßen. Antworten darauf holen sich beide zusammen in ihrem Podcast 'Was tun?' von ihren Gäst:innen. Seit November 2020 laden sie (ungefähr) monatlich Aktivist:innen ein, um mit ihnen über ihre Ideen und Strategien zu sprechen. Da lohnt sich doch mal das Reinhören, würde ich sagen – besonders im Super-Wahl-Jahr 2026.

Links - wie passend - im Bild ein Handy mit der Folge zum Thema "Links regieren", rechts mögliche Regierungsmehrheiten anhand der aktuellen Umfragen von dawum.de

„Wir arbeiten beide bei einer großen Kampagnen-Organisation. Das hier ist allerdings unser persönlicher Podcast“, erzählt Valentin einleitend in der ersten Folge vom 12. November 2020 zum Thema 'Was tun gegen den Ausverkauf der Stadt?'. Und weiter: „Ich habe vorher für die Grünen bei der Europa-Wahl-Kampagne mitgearbeitet. Und Inken kommt aus dem Klimaaktivismus.“

In den mehr als fünf Jahren seit dem Start hat das Duo mit Menschen aus so unterschiedlich sozial und nachhaltig engagierten Organisationen wie der Seenotrettung „Sea Watch“, Anti-Fossilenergien-Bewegung „Ende Gelände“, Menschenrechtsorganisation „Adopt A Revolution“, „Soziale Wärmewende“ und „Myke“ (für mehr Mitgefühl auf TikTok) über ihre Projekte, Strategien und Erfolge gesprochen.

Du hast die Wahl – in Berlin am 20.9.2026!

Am 1. April 2026 – kein Scherz – kündigten Inken und Valentin in der Folge 'Wie die Klimabewegung den Gaseinstieg verhindern will' eine mehrmonatige Pause an. Ab August wollen sie wieder auf Sendung gehen. Noch rechtzeitig vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt am 6. September 2026.

Eine Woche darauf ist die Kommunalwahl in Niedersachsen und schließlich am 20.9. in Mecklenburg-Vorpommern dann Landtagswahl sowie gleichzeitig die Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus. Zumindest für diese letztgenannte Abstimmung haben sie noch eine Art Sonderfolge am 30. April 2026 veröffentlicht.

Nach aktuellen Umfragen liegen CDU, AFD, LINKE und GRÜNE in der Stimmzahl mit rund je um die 18 Prozent ziemlich gleich auf. Es besteht also die Chance, dass Rot-Grün mit der SPD als kleinste Partnerin gemeinsam regieren könnten.

Zu diesem Thema wurde das Podcast-Duo von Benjamin-Immanuel Hoff (und Katrin Petermann) eingeladen, um im Podcast 'Kunst der Freiheit' darüber zu sprechen. Um möglichst viele Menschen zu erreichen, wurde das Gespräch von Ende März mit etwas Verzögerung anschließend eben auch bei 'Was tun?' veröffentlicht.

Was tun, damit es funktioniert und etwas positiv verändert wird?

Wie 'Links regieren' einer rot-rot-grünen Landesregierung schon mal ausgesehen hat, weiß Benjamin aus eigener Erfahrung. Von 2006 bis 2011 war der LINKE-Politiker Staatssekretär für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz in Berlin. Seit 2025 ist er im Vorstand der IG Metall.

„Die Ausgangsthese eures Beitrags ist ja: Es gibt eine rot-rot-grüne Konstellation. Klar, Rot-Rot-Grün / Rot-Rot hat in Berlin mehrfach regiert“, stellt Benjamin im Gespräch fest. Allerdings schließt er nach der Entwicklung der SPD eine Frage daran an: „Was macht euch denn optimistisch, dass die SPD in Berlin tatsächlich Teil von einer progessiven Konstellation sein will?“

„Ich glaube, dass eine rot-rot-grüne Regierung kommt, ist kein Selbstläufer – und auch nicht innerhalb dieser Parteien“, stimmt Inken zu. Deswegen ist es wichtig, ein Bewusstsein für ein solches Bündnis zu entwickeln. „Wenn es elektoral [die Wählenden betreffend, Anm. des Red.] die Möglichkeit gibt, dass sich die Parteien dann dafür entscheiden, diese Regierungskoalition einzugehen.“

Benjamin sieht eine Veränderung zur ersten Regierungszeit Rot-Rot-Grün '16-21 gegeben, die noch einmal mehr für Schwierigkeiten im gemeinsamen Handeln sorgen könnte: „Damals konnte man sogar Haushaltsüberschüsse [...] ausgeben, heute sind die Kassen leer. Und dann sagt ihr: Die nächste Regierung muss darüber entscheiden, wo und wie gespart wird.“

Diese Konflikte lassen sich nicht wegdiskutieren. Dennoch ist genau das der entscheidene Punkt für Valentin: „Deswegen würde ich sagen, ist die schlechte Haushaltslage vielleicht auch gerade eine, in der es wichtig ist, dass die korrekten Leute an den Töpfen sitzen.“

Inken glaubt nicht daran, dass es eine Regierung geben kann, die sofort alle Probleme löst, aber die für die Leute kämpft: „Wenn man dann das Gefühl hat [...], die setzen sich wirklich für die Menschen ein mit ihren Alltagssorgen und die entwickeln Projekte und Visionen dafür, wie die Stadt schöner und besser sein kann. [...]. Dann können die Leute auch auf eine Perspektive von 5 und 10 Jahren mitgehen, weil es klar ist, dass es Sachen sind, die können nicht von heute auf morgen passieren.“

Hier könnt ihr euch selbst ein Bild in fast anderthalb Stunden Gespräch davon machen, wie es um die (Un)Möglichkeit von Rot-Rot-Grün in Berlin bestellt ist: https://was-tun.podigee.io/72-rot-rot-gruen-berlin

Hier andere Möglichkeiten, den Podcast 'Was tun?' anzusurfen: https://linktr.ee/wastun

 
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from Der Hörold

Leute, es ist der Wahnsinn! Meine Hörspielbubble bei der Social-Media-Plattform Bluesky zählt jetzt 250 Interessierte. Da passend zu ein Hörspiel mit der Bezug zur 250 fürs Hören nach Zahlen zu finden, ist schwierig. Ich habe ein wenig getrickst. Aber lest und hört gerne selbst rein!

Auf dem Handy links ist das Hörspiel zum 250. Romanheft von John Sinclair zu sehen, rechts die CD mit der 250. Folge von Ninjago

Ninjago 250: Elemente des Verrats (Hörspiel zum Finale der 17. Staffel) „Nokt hatte das Turnier der Quellen gewonnen und verfügte nun über die Kräfte aller Elementarmeister“, heißt es in der Zusammenfassung zu Beginn. Wer jetzt nur Bahnhof versteht, dürfte damit nicht allein sein. Mit 'Elemente des Verrats' endet nämlich die zweite Staffel der Serie 'Ninjago – Aufstieg der Drachen', die quasi mit Folge 211 begonnen hat.

Natürlich macht es daher wenig Sinn, hier mehr über diese Folge zu verraten. Stattdessen erkläre ich ein bisschen was zu den Hintergründen. Der Aufstieg der Drachen beginnt damit, dass es zu einer Verschmelzung vieler verschiedener Welten (darunter Ninjago, Imperium und Wyldness) gekommen ist. Die Ninja müssen sich nun also ganz neuen Gefahren stellen.

Zu Beginn der zweiten Staffel tauchen drei neue Feinde mit dem Ziel auf, die sogenannten Verbannten Fünf zurückzuholen. Nokt (gesprochen von Martin Sabel) ist einer dieser Elementarmeister. Dass das trotzdem – einigermaßen – gut ausgehen wird, dürfte klar sein. Ein Ende ist aber vorerst nicht in Sicht. Im April 2026 ist nun bereits die vierte Staffel gestartet – allerdings nur als Videos, noch nicht als Hörspiel!

Offizielle Webseite: wird von Leonine Distribution so nicht angeboten, nachdem sie die Firma Universum Film GmbH übernommen hat. Deren Hörspielumsetzung der TV-Serie ist aber in diversen Streaming-Portalen zu finden!

John Sinclair 250 – Pandoras Botschaft (als Hörspiel 96 vertont)

Erschaffen aus Lehm ganz nach der klassischen Überlieferung des griechischen Dichters Hesiod, bringt Pandora (gesprochen von Eva Meckbach) aus unerklärlichen Gründen Krankheit und Tod über den schottischen Ort Billings.

Klar, dass da John Sinclair (gesprochen von Frank Glaubrecht) hin eilt, um das Schlimmste zu verhindern. Es gibt nämlich noch ein zweites Problem. Dem Kurier des Mönchs, der im benachbarten Kloster für John Silberkugeln geweiht hat, wurden diese gestohlen.

Als John dort auf Ignatius (gesprochen von Markus Stolberg) trifft, ist dieser auch schon erkrankt. Aber sein Verbündeter kann ihm zumindest auf eine Spur schicken, als John ihm die entscheidenden Fragen stellt: „Aber warum jetzt? Und warum hier in Billings?“

Das müsst ihr dann schon selbst herausfinden. Ich wünsche euch auf jeden Fall viel Spaß dabei!

Offizielle Webseite: https://www.john-sinclair.de/jason-dark/hoerbuch/john-sinclair-folge-96/978-3-7857-4927-2

Schlagwort anklicken, um ähnliche Artikel zu finden: #JohnSinclair #Ninjago

 
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from Topien

Der Blick auf die Uhr zeigte, dass sie sich gleich auf den Weg machen musste. Sie seufzte und erhob sich aus dem Sessel. Auf dem Weg zur Garderobe versuchte sie, an etwas anderes zu denken, als die Fahrt, die vor ihr lag. Sie musste mit dem Auto quer durch die Innenstadt. Die aktuellen Baustellen sorgten dafür, dass es noch voller war, als üblich. Das bedeutete wieder Stau und langsames Schleichen von einer Ampel zur nächsten.

An der Garderobe zog sie sich bequeme Sportschuhe an und streifte sie sich die SafeRide™ Weste über. Es war das Basismodell, das preislich noch zu verschmerzen war, aber dafür auch keinerlei Komfort bot. Darüber zog sie eine dünne Übergangsjacke. Dabei verhedderte sie sich wie jedes Mal mit dem Kabel, das aus der Weste baumelte. Für mehr als ein genervtes Knurren reichte es jedoch nicht. Es half ja eh nix. Die kabellosen SafeRide™ Modelle mit Funk hatten ständig einen leeren Akku, Verbindungsabbrüche oder verbanden sich plötzlich mit einem völlig fremden SafeRide™ System. All diese Probleme ließen den ständigen Ärger mit dem Kabel als das weitaus kleinere Übel erscheinen.

Die Handgriffe in der Tiefgarage waren ein altbekanntes Ritual. Zuerst musste man sich nahe an die Wallbox stellen, damit der Funkschlüssel das Ladekabel entriegelte. Das funktionierte leider nur selten, dass sie den Schlüssel auf dem Weg zum Auto immer in der Hand bereit hielt, Funktechnik hin oder her. Mit rollenden Augen wedelte sie den Schlüssel nur wenige Zentimeter vor dem Empfänger hin und her, bis endlich das das ein sattes Klacken die erfolgreiche Entriegelung meldete. Als nächstes wollte das schwere Kabel aus der Wallbox geruckelt werden. Vom Auto konnte man den Stecker einfach so abziehen. Die Verriegelung hatte noch nie funktioniert. Dann öffnete sie die Fahrertür, warf das Ladekabel achtlos auf den Beifahrersitz und ließ sich in den Fahrersitz gleiten. Als nächstes legte Sie den Sichereitsgurt an, friemelte das SafeRide™-Kabel unter dem Gurt hervor und verband es über die Anschlssbuchse in der Mittelkonsole mit dem Bordcomputer. Sobald die Verbindung hergestellt war, wurde die SafeRide™-Weste hochgefahren. Da es sich um eine inoffizielle Custom-Firmware handelte, musstem beim Startvorgang gleichzeitig die “+” und die “Home” Taste auf der druckpunktlosen Folientastatur der Weste gedrückt gehalten werden, um den Debugsmodus zu aktivieren. Andernfalls würde die Firmware beim Bootvorgang als unlizensiert erkannt werden und die SafeRide™-Weste auf Werkseinstellungen zurückgesetzt werden. Die LED an der Weste blinkte wie gewohnt für etwa 60 Sekunden rot und hektisch. Währenddessen zeigte das Dashboard im Auto die bernsteinfarbene Warnmeldung: “Verbinden Sie SafeRide™ Endgerät mit Fahrzeug bitte”. Wenige gelbe Blinkimpulse später verschwand die Warnmeldung und die LED leuchtete durchgehend in einem satten Grün. Jetzt wollte nur noch das Force-Feedback mit dem “–” Folientaster auf die geringste Stufe gestellt werden und schon konnte die Fahrt beginnen.

Beim Einlegen des Rückwärtsganges spürte sie das leichte Vibrieren der Westenaktoren über den Nieren. Das waren die beiden Betonsäulen links und rechts des Autos, beide wie üblich im toten Winkel der Rückspiegel. Sie ließ das Fahreug langsam rückwärts rollen. Das beidseitige Vibreren wurde mit zunehmender Geschwindigkeit stärker und wanderte allmählich über die Seiten in Richtung Bauch, während die Betonsäulen analog dazu in den Seitenfenstern vorbei glitten. Sie stoppte kurz, um einen vorüber gehenden Nachbarn abzuwarten. Auch er war über die Weste zu spüren. Zuerst war ein leichtes Vibrieren am linken Sculterblatt zu spüren, wurde stärker, wanderte hinab zu den Nieren, über die Wirbelsäule zur rechten Niere. Als das Gefühl auf dem Weg zum rechten Schulterblatt war und sich abschwächte, ließ sie das Fahrzeug komplett aus der Parklücke rollen. Die beiden Betonsäulen lagen jetzt direkt auf Höhe der Fahrzeugfront und kizelten nun dezent links und rechts am Bauch. Beim Einschlagen des Lenkrades schob sich das Gefühl immer weiter nach rechts, während sich gleichzeeitig eine weitere Säule auf der gegenüberliegenden Fahrbahnseite auf dem Rücken bemerkbar machte. Als das Kribbeln im Rücken unangenehm wurde, stoppte sie, legte “D” ein und fuhr vorwärts in Richtung Tiefgaragenausfart. Dabei spürte sie, wie die vielen Betonsäulen auf beiden Seiten der Fahrbahn mittels SafeRide™ über ihren Oberkörper strichen.

An der Ausfahrt trommelte der noch geschlossene Schlagbaum bei der Annäherung so lange und immer heftiger auf den Bauchnabel. Dies stoppte ersr, als der Schlagbaum sich automatisch öffnete und den Weg freigab. Beim rechts Abbiegen auf die Straße war glücklicherweise nur wenig Verkehr. Sogar der gemeinsame Fuß- und Radweg war gerade frei. Ansonsten hätte es durch die SafeRide™ Weste einen ermahnenden Stoß in die jeweilige Flanke gegeben.

Das SafeRide™ Konzept war ein bedeutender Baustein in der Umsetzung der “Vision Zero” gewesen. Die Anzahl der Verkerhrsunfälle hatte nach Einführung des Systems deutlich abgenommen, obwohl bei Weitem immer noch nicht alle Fahrzeuge damit ausgestattet waren. Ein Blick in die Statistiken zeigte jedoch, dass Unfälle mit Verletzten fast ausschließlich durch Fahrer alter Fahrzeuge ohne SafeRide™ verursacht wurden. Dies spiegelte sich auch in den Versicherungsbeiträgen wider, die dazu führten, dass eigentlich nur noch gut betuchte Leute es sich leisten konnten, ein Auto ohne SafeRide™ legal im Straßenverkehr zu nutzen.

Ein plötzlicher Hieb in die Magengrube riss sie aus den Gedanken. Das Fahrzeug leitete eine automatische Notbremsung ein, drückte sie dabei in den Sicherheitsgurt und blieb mit einem Ruck stehen. Erschrocken blickte sie auf ein Kind mit Schulranzen, welches sie mit großen Augen über die Motorhaube hinweg ansah. Sie fluchte kurz, weil ihre Aufmerksamkeit nicht beim Wesentlichen, dem Straßenverkehr, gewesen war. Dann öffnete sie das Fenster, rief dem Kind eine aufrichtige Entschuldigung zu und wartete, bis es den sicheren Gehweg erreicht hatte. In der Zwischenzeit zog sie sich die durch das automatische Bremsmanöver verrutschte Weste wieder in Position und prüfte das Kabel. Erst dann fuhr sie wieder an.

Auf dem Weg durch das meist einspurige Baustellenlabyrith der Innenstadt vibrierte und klopfte die Weste permanent links und rechts wegen der Absperrbaken und Baustellenzäune. Mit genug Abstand zum voraus fahrenden Fahrzeug ließ sich immerhin das Gefühl vorne am Bauch fast komplett vermeiden, aber immer, wenn jemand hinten zu wenig Abstand ließ, kribbelte es unangenehm auf der Wirbelsäule.

Der schlimmste Teil der Route war jedes Mal der Bereich am Rande der Fußgängerzone. Einige Passanten ließen es sich nicht nehmen, dem Auto einen “Klaps” auf das Heck zu geben, wenn sie sahen, dass eine Frau am Steuer saß. Die von der ganz unangenehmen Sorte strichen dann zu allem Überfluss auch noch über die Seite des Autos, wohl wissend, dass die Fahrerin all dies deutlich über die SafeRide™-Bekleidung spüren würde. Abschalten ließ sich das System nicht, ohne nicht auch gleichzeitig den Motor des Autos mit abzuschalten. Sie konnte kaum verstehen, dass einige Fahrerinnen trotz oder gar wegen dieser widerlichen Männer sündhaft teure SafeRide™-Kleidung kauften, die nicht nur einfache Westen, sondern komplexe Ganzkörperanzüge waren...

Ein SafeRide™-Klaps auf die rechte Hüfte riss sie wieder aus ihren Gedanken. Sie blickte nach rechts aus dem Seitenfenster, wo sie von zwei Halbstarken angegrinst wurde. Sie warf ihnen einen grimmigen Blick zu. Sie blickte wieder nach vorn zur Ampel und war erleichtert, dass diese gerade auf Gelb sprang. Erleichtert gab sie Gas und ließ die Beiden am Straßenrand stehen.

Wenige Minuten später fuhr sie erleichtert auf die Schnellstraße, auf der sie einen Großteil der letzten Etappe zum Ziel zurück legen konnte, ohne dass sich SafeRide™ erneut melden müsste.

 
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from Topien

Draußen kräht der Hahn. Ich öffne meine Augen. Durch die Lücken in den Vorhängen scheint das fahle Licht der Morgendämmerung. Ich bleibe noch einem Moment liegen und schalte dann das Licht ein. Mein Blick schweift durch das schlichte, aber gemütliche und geräumige Apartment, das in den vergangenen vier Wochen meine kleine Welt war. Das leise Brummen der großzügig dimensionierten Lüftungsanlage nehme ich längst nicht mehr wahr, aber die großen Gitter in Wand und Decke sind unübersehbar.

Heute werde ich das Zimmer wieder verlassen. Ich hätte jederzeit gehen dürfen. Die Eichenholztür auf der linken Seite des Raumes war nie verschlossen, aber ein großes Schild ist daran angebracht: “Bitte öffnen Sie diese Tür nur im Notfall”. Neben der Tür ist eine kleine Ampel montiert, die seit meiner Ankunft auf Gelb steht. Um die Tür läuft eine Gummidichtung.

Die Tür auf der rechten Seite besteht aus gebürstetem Stahl und ist ebenfalls mit Ampel und Gummidichtung versehen. Diese Ampel stand seit meiner Ankunft auf Rot. Jetzt ist sie grün. Die E-Paper-Anzeige über der Tür zeigt eine große “0” und darunter den Text: “Willkommen im Refugium. Du darfst ab sofort jederzeit durch die Tür treten.” Bisher wurde jeden Tag von der 28 herunter gezählt. Jeden Tag stand ein anderer, freundlicher Text unter der Zahl.

Ich dusche, ziehe mich an und hole dann das Tablett mit dem Frühstück aus der Essensschleuse. Es ist wie gewohnt eine liebevoll zubereitete Mahlzeit aus lokaler Landwirtschaft. Dank der beheizten Gewächshäuser gibt es sogar frische Südfrüchte.

Während ich esse, blicke ich gedankenverloren durch das große Fenster nach draußen. In einiger Entfernung ist mein Ziel zu erkennen. Es ist ein idyllisches Dorf in einer ländlichen Umgebung. Die meisten Gebäude sind liebevoll restaurierte Altbauten: kleine Wohnhäuser und Höfe. Drumherum stehen auch einige moderne Gebäude, bei denen Holz als Werkstoff dominiert. Im landwirtschaftlich genutzten Umland ergänzen Gewächshäuser, Agri-PV Anlagen und mehrere Windräder das Bild eines modernen, autarken Ortes.

Ein gutes Stück weit dahinter endet die Welt. Zumindest vermittelt die Abbruchkante des ehemaligen Braunkohletagebaus diesen Eindruck. Es ist eine gewaltige Leere, die sich über der tiefen Narbe in der Erde erstreckt. Ich befinde mich auf einer großen “Landzunge”, die in den Tagebau hineinreicht. Es sind mehrere Quadratkilometer Land, die an drei Seiten durch einen Steilen Abhang und an der vierten durch mehrere aufwendige Barrieren, Gräben, Zäune und Mauern von der Außenwelt abgetrennt ist. Die Überwachung der Grenze ist streng.

Bei meinem ersten Besuch ging mit der Satz “Man kann nicht einfach in das Refugium spazieren.” durch den Kopf. Wie treffend für eine Region, die damals von Umweltaktivisten “Mordor” getauft wurde. Seit den damaligen Massenprotesten und Ortsbesetzungen hat sich jedoch viel getan. Das Land mit dem ehemals geräumten Dorf gehört nun einer Genossenschaft und wurde mithilfe vieler Freiwilligen wieder aufgebaut.

Nein, es ist wirklich nicht einfach, hier Zutritt zu erlangen. Hinter mir liegt ein gutes Jahr an Vorbereitungen. Beratungsgespräche, Formulare, Impfungen und viele medizinische Untersuchungen waren notwendig, um überhaupt das Empfangsgelände betreten zu dürfen, welches nur über eine mehrere Kilometer lange Stichstraße mit einer Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h erreichbar ist. Es gibt dort hinter einer Schranke einen Parkplatz für Angestellte, aber Besucher werden entweder mit einem kleinen elektrischen Shuttlebus vom nächstgelegenen Bahnhof abgeholt oder reisen mit dem eigenen Rad an. Im Refugium selbst werden lediglich Fahrzeuge ohne Verbrennungsmotor genutzt, darunter Fahrräder und elektrisch betriebene Arbeitsmaschinen.

Selbst mit dem augenzwinkernd “Passierschein A38” genannten Zettel kommt man erst einmal nur bis in den Empfangbereich. Hier gibt es zwei verschiedene Wege, die man einschlagen kann. Wer der marineblauen Linie au dem Boden folgt, kann spezielle Besuchskabinen betreten, jede davon in der Mitte durch eine große Glasscheibe von den Bewohnern abgetrennt. Ich war in den vergangenen Monaten mehrfach dort, aber es reichte einfach nicht mehr aus. Daher bin ich vor vier Wochen der ockerfarbenen Linie gefolgt, die zum “großen Tor” führt.

Das “große Tor” ist genau genommen gar kein Tor, sondern ein alter Bauernhof. Dort wurden zahlreiche Apartments eingerichtet, von denen ich zurzeit eines bewohne. Sie bilden die Pufferzone zwischen der weiten Welt und dem Refugium.

Der Weg hinaus ist im Grunde genommen sehr einfach. Es gibt einen überdachten Weg mit mehreren Türen, die nur in eine Richtung zu öffnen sind. Die letzte Tür führt zurück in das Empfangszentrum. Sollte man es sich vor der letzten Tür doch noch anders überlegen, gibt es Sprechanlagen, über die man mit dem freundlichen Personal in Kontakt treten kann. In aller Regel kann man so direkt wieder umkehren.

Der Weg hinein führt jedoch zwangsläufig über ein medizinisches Labor, die Apartments und eine vierwöchige Quarantäne. So soll sichergestellt werden, dass Niemand versehentlich eine ansteckende Krankheit in das Refugium einschleppt.

Ich stehe vom Frühstückstisch auf, räume das schmutzige Geschirr in die zweite Essensschleuse und packe meinen kleinen Koffer mit meinen Habseligkeiten für die Quarantäne zusammen. Alles Andere wurde beim Checkin penibel desinfiziert und eingelagert. Ich werde sie in wenigen Minuten wieder auf der anderen Seite in Empfang nehmen.

Ich gehe mit dem Koffer in der Hand zur Stahltür, fasse die Klinke an, halte einen Moment lang inne und atme tief durch. Ich drücke die Klinke herunter. Ein leises Zischen deutet an, dass die hermetische Versiegelung nun nicht mehr besteht. Frische Luft riecht unvergleichlich. Ab hier benötigt niemand mehr eine FFP2 Maske. Ich öffne die Tür und trete hinaus in die neue Freiheit.

Bevor ich mich umsehen kann, höre ich links von mir ein Räuspern. Es klingt vertraut.

 
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from Belletristik oder so

War wohl nicht so wichtig

Du wirst es mir nicht glauben Ich hab den Sinn des Lebens gefunden Grad beim Scheiße aufklauben Als ich spazieren ging mit den Hunden Kennst sie ja, sind total lieb die beiden Doch eben auch noch recht jung Ich sags dir, da muss man Katzen meiden Auch eben trotz guter Erziehung Die Nachbarskatze zum Beispiel Die heißt übrigens Eunuch Find ich als Namen zwar etwas skuril Aber sie erinnert mich immer an dieses Buch Ach wie hieß es denn nur? Weißt schon, mit dieser Katze die spricht Die Essen bekommt rund um die Uhr Der Schrecksenmeister oder nicht? Bei dem Buch hatte ich damals noch Musik auf den Ohren Während dem lesen mein ich, so nebenbei Dadurch hab ich an vielen Liedern die Lust verloren Du kennst doch Alt-J, die warn leider eben auch dabei Im Moment hör ich wieder viel King Gizzard Vor allem an dem neusten Metal Album Hör ich mich grad einfach nicht satt Da gehts um Klimawandel kurzum Mit der Natur schauts ja leider immer schlechter aus Naja heut werd ich noch die Sonne genießen Kommste mit mir noch n bissl raus? Wollte heut eh noch das Hochbeet gießen Das wächst dieses Jahr echt erstaunlich gut Da kann man sich wirklich nich beklagen So ich hol jetzt nur noch schnell meinen Hut Warte mal, was wollt ich dir nochmal sagen?

 
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from Belletristik oder so

Selbstbewusstsein

Oftmals nachm Sport Da fällt mir etwas auf Dieses eine kleine Wort Wart nur ich komm gleich drauf Da muss ich dann dran denken Wenn ich viel zu schnell nach Hause fahr Und das Auto grad noch so um die Kurve lenke Mit viel zu lauter Musik, is ja klar Oft ists Metal oder Hyperpop oder Techno Hauptsache richtig richtig laut Und natürlich n schnelles Tempo Wenn man sich dann einfach traut Als wärs ein riesiges Konzert Komplett schrill und ungehemmt So laut wies geht nur mitplärrt Und sich dabei trotzdem so gar nicht schämt Wenn es egal ist was man macht Wenn es egal ist was die andern toll finden Der Scham einfach entgegenlacht Man muss sich eigentlich einfach nur überwinden

 
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from Belletristik oder so

Das Mordmotiv

Die Maus und der Strauß sitzen draus vor ihrem haus. Lebten in einem Landhaus nähe Moskaus von Haus aus schon in saus und braus. Doch liefs durchaus eines Tages im Treppenhaus auf was anderes hinaus. Der Strauß fand an der Maus eine Laus und machte aus Angst heraus ihr den Garaus.

Es gab den Schein alles wäre fein doch ist das Fräulein nun ganz allein. Sie war nicht gemein, war kein Schwein und warf obendrein nie den ersten stein. Wieso nur kams in diesem Heim insgeheim zu dieser Pein? Was man doch alles tut nur für den Reim..

 
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from Becoming More

PURPOSE

Who am I? Why am I here?

The reason for which something is done, created or for which something exists. The Big Why. That inarguable reason.

Where am I going? Why am I headed in this direction?

Purpose is defined as the reason for BE-ing, for EXIST-ence. A driving force that propels.

To discover purpose is to dicover why we are here.

Anyone or anything whose purpose is not known is in danger of abuse.

Dr. Myles Munroe How can the best version of a life be lived when the reason for its existence is unknown?

In 2024, some think the idea of finding purpose is cliche. It’s not.

Purpose is powerful! The impact of clarity of purpose in a life changes everything.

By the time I found the answers to the question of my purpose I was years out of college. Seminars, books, student counselling sessions didn’t do it for me. On the other hand, there are those who already knew as soon as they could speak what their purpose was and that doesn’t make it any less valid.

I think there is something beautiful about the fact that we all have our own unique journeys to finding our purpose. The discovery of purpose creates a novel experience for each person.

Even when I found the answer to the question of my purpose I wasn’t sure if I had the right answers because the answer did not tick off the checklists from the many self-help books I’d read. All that about passion, gifts & talent, excitement, great sacrifice and work not feeling like work.

I just knew that I’d moved from doing and functioning to being and with that came a deep sense of meaning and fulfillment.

The impact was earth shaking, life changing!

“Work on being, not on having, for with what you are you shall have.” ~ Daisy Osborn

The sad thing though, is that many never find purpose. When I discovered my purpose I realized everyone on earth is here for a specific reason. I also realized that there are those who never find their purpose. The thought that a person can come into this world and just exist without finding true purpose is scary.

Most people just want to be doing something, especially when that something is lucrative and they are successful at it.

I recently came accross this quote by Diana Mereu “When you are purpose-oriented, you will move from “doing” to “being”, you will ask yourself more “why” questions than “what” questions, and you move from being just functional to fantastical.”

I couldn’t help but wish I had come accross this sooner as it resonated so much with my experience of finding my true purpose. My journey from the life of doing, getting and having to being and becoming.

It’s the inspiration for this blog.

What’s your purpose and how did you discover it? Find out mine in my next post.

“We did not just happen to be, we were chosen by God to exist” – Mother Angelica

“More men fail through lack of purpose than lack of talent.” – Billy Sunday”

The real tragedy is not death but a life lived without purpose” – Rick Warren

 
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