Der Hörold

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In der Nacht vom 14. auf den 15. April 1912 sank die Titanic nach einem Zusammenstoß mit einem Eisberg auf der Fahrt von Europa nach Nordamerika. Dieses dramatische Ereignis fasziniert(e) seitdem Generationen und inspirierte unzählige Vertonungen. Hier kommen ein paar Beispiele!

Von links nach rechts liegen die CDs von 'Holmes', dem 'Baumhaus' und 'Was ist was' neben einem Handy mit TITANIC-Podcast

Was ist was – Die Reise der Titanic (Hörspiel plus 'Expediton Tauchboot')

„Keine Panik auf der Titanic. Das wird alles wieder gut“, behauptet das rote Ausrufezeichen Tess (gesprochen von Anna Carlsson), als sie einen Stapel von Theos Sachen umgestoßen hat. So ganz genau weiß sie allerdings anscheinend nicht, wie 'Die Reise der Titanic' geendet hat.

Im Gegensatz zu Theo, dem blauen Fragezeichen (gesprochen von Jakob Riedl). Kleiner Scherz am Rande: Bitte nicht verwechseln mit Jugenddetektiv Peter Shaw aus 'Die ???', der Spuren mit blauer Kreide markiert, während seine Freunde weiße oder rote verwenden.

Mit einer Zeitmachine fliegen Theo und Tess zurück bis ins Jahr 1909. In Belfast erfahren sie viel darüber, wie die Titanic in den folgenden Jahren überhaupt gebaut wurde. Danach gehen sie auch mit an Bord, um mehr über das Schiff zu lernen.

Nach Abfahrt am 10. April 1912 erleben sie die fantastischsten Dinge, denn der Ansatz der Reederei White Star Line ist es, vor allem auf Luxus zu setzen. Natürlich gibt es auch Leute, die ihre letzten Habseligkeiten zusammengekratzt haben, um sich eine Überfahrt zu leisten.

Reisende sind aber u.a. auch der Industriemagnat Benjamin Guggenheim und der Schriftsteller Jacques Futrelle, der die „Denkmaschine“ Professor van Dusen erfunden hat.

Nachdem Tess und Theo ihr Abenteuer auf der Titanic hinter sich gelassen haben, schließt sich die zweite Geschichte quasi nahtlos daran an. Denn bei einer 'Expediton Tauchboot' geht es hoch einmal hinab zum Wrack…

Offizielle Webseite: https://tessloff.com/produkt/was-ist-was-hoerspiel-die-reise-der-titanic-expedition-tauchboot-9783788643348/

Das magische Baumhaus – Verschollen auf hoher See (Hörbuch gelesen von Stefan Kaminski)

Die beiden Geschwister Anne und Philipp reisen immer wieder mal mit einem magischen Baumhaus durch Raum und Zeit. Worum es dieses Mal geht, deutet ein Pergament von der Zauberin Morgan mit einer geheimnisvollen Botschaft an: „Böse Magie übernimmt die Macht./ Ein Schiff – verloren in der Nacht./ Ein Geschenk, das euch anvertraut – mir für immer die Freiheit erkauft./ Klugheit, Mut, Vorsicht, Glück – bringen euch heil zurück.“

„Was hat das zu bedeuten?“, fragt Anne ihren Bruder daraufhin. Und die Antwort von ihm ist schon im Grunde klar, bevor sie zusätzlich noch ein Buch mit dem Bild der Titanic und dem Titel 'Das unsinkbare Schiff' entdecken: „Es kann nur eines heißen: Morgan braucht wieder unsere Hilfe!“

Anders als Theo und Tess landen die Kinder mit dem Baumhaus direkt in der Unglücksnacht auf der Titanic. Doch als die Katastrophe ihren Lauf nimmt, ist es gar nicht so einfach, mit den Passagieren zu reden. Viel Zeit bleibt ihnen nicht, um den Auftrag der Zauberin zu erfüllen...

Offizielle Webseite: https://www.hoerbuch-hamburg.de/hoerbuch/verschollen-auf-hoher-see-das-magische-baumhaus-22-9783844914597/

Sherlock Holmes – Die neuen Fälle 3: Die betrogenen Titanic-Passagiere

Auch das 'Allscore' Label hat das Thema mal in einer neu geschriebenen Geschichte für Sherlock Holmes (gesprochen von Christian Rode) aufgegriffen. Interessant ist, dass der Fall 1909 beginnt. Wie wir von 'Was ist was' wissen, begann da gerade mal der Bau der Titanic – und das Geschäft mit der Hoffnung.

„Ich verabscheue es mit ansehen zu müssen, wie die Vermögenden immer wohlhabender werden und das gemeine Volk gezwungen ist, von der Hand in den Mund zu leben“, leitet Watson (gesprochen von Peter Groeger) seinen Bericht ein. „Die Angelegenheit der betrogenen Titanic-Passagiere steht exemplarisch für die widerliche Habgier.“

Jedenfalls wendet sich Mister O’Malley an Holmes, weil er direkt schon Geld für die Reise mit der Titanic angelegt hat, aber die beiden Anbieter plötzlich untergetaucht sind. Sein größtes Unglück: Seine Frau hat ihn deswegen vor die Tür gesetzt. Aber mit seinem Verstand kann Holmes hoffentlich helfen…

Witzigerweise wird O’Malley von Klaus Herm gesprochen, der ab 1978 für die Hörspiele vom Berliner Radiosender RIAS in die Rolle von Hutchinson Hatch – den Begleiter von Professor van Dusen (!) – geschlüpft war. Zudem hatte er laut sherlockholmes.fandom.com selber einst Holmes gespielt, nämlich „...1982 im WDR-Hörspiel Das schaudererregende Abenteuer im Orient-Express“.

Offizielle Webseite: https://www.allscore.de/shop/produkt/die-betrogenen-titanic-passagiere-fall-03/

TITANIC war früher – Podcast von Torsten Gaitzsch und Tim Wolff mit Re-Reads aus dem Satire-Magazin

Nachdem in den Tipps hier die traurige Geschichte zumindest für die Hauptfiguren immer gut geendet hat, gibt es nun noch einen kleinen Seitenblick zum Podcast 'TITANIC war früher', der mit einem Bluesky-Post am 7.8.2025 so angekündigt wurde: „War TITANIC früher wirklich besser? Oder schlechter? Anders? Älter? Blöder? Klüger? Diesem Fragenbündel gehen die Satireveteranen Tim Wolff und Torsten Gaitzsch ab sofort Woche für Woche nach.“

Seitdem liefern die zwei Herren regelmäßig ab. Der Titel sowie der schräge Schriftzug des Logos spielen dabei wohl wie schon bei der Gründung des Satire-Magazins 1979 auf den Untergang der Titanic an. Ob also dann am Freitag, den 17. April 2026, noch eine Folge kommt?

Offizielle Webseite: https://shows.acast.com/titanic-war-fruher-der-endgultige-re-read-podcast

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Mit 'Loch Dorcha: See der Verdammten' hat Yves Eugene Hensel sein erstes Hörbuch kurz vor Halloween 2025 als Audible Original veröffentlicht. Klingt gruselig? Ist es auch. Nachdem der Autor davor zum Beispiel für die Videoserien 'Helgoland 513', 'Der König von Palma' und 'Ghosts' gearbeitet hat, verschlägt es nun eine junge Frau in die schottischen Highlands. Aber was sie da erwartet, ist nicht nur die raue Natur!

Links ist 'Bonobo Moussaka', rechts 'Loch Dorcha' zu sehen – beides gelesen von Aylin Tezel

Auf den Spuren ihres Vaters reist Zoe zum Loch Dorcha, wo dieser ursprünglich herstammt. Zur Vorbereitung hat sie ein bisschen recherchiert: „Der gälische Name bedeutete soviel wie dunkler See oder düsterer See. Der See, in dem ihre Mutter angeblich verschwunden war.“

Damals war sie ein kleines Mädchen. 30 Jahre später kehrt sie dorthin zurück, um zu erfahren, was passiert, „Wenn die Toten ihr Schweigen brechen“. So kündigt es zumindest eine Zeile auf dem Cover des Hörbuchs an.

Scheinbar brechen die aber nicht nur ihr Schweigen, sondern lösen „tödliche Ereignisse“ aus. Ist das alles einfach ein unglücklicher Zufall, bildet sich Zoe nur irgendwas ein oder gibt der Loch Dorcha seine Opfer frei, um sich neue zu holen?

Wenn Yves Eugene Hensel sein Schweigen bricht

Um etwas Licht ins Dunkel zu bringen, habe ich ein Interview mit Autor Yves Eugene Hensel geführt, der mir sein Hörbuch dafür vorab zur Verfügung gestellt hatte. Vor Kurzem ist im Februar 2026 die englischsprachige Version erschienen. Gelesen wird sie hauptsächlich von Daisy Ridley (vor allem bekannt als Rey aus 'Star Wars').

Ich schreibe „hauptsächlich“, weil an wenigen Stellen auch andere Stimmen zu hören sind. So ist es auch beim deutschen Original. Tim Gössler spricht den Barkeeper Cal, Judith Steinhäuser die Gastwirtin Adaira und Thomas Nicolai den übellaunigen Duncan.

Auf ins Kopfkino mit Aylin Tezel

Für die Hauptrolle wurde Schauspielerin Aylin Tezel ausgewählt, die davor bisher im Grunde nur 2021 das etwa einstündige Hörbuch 'Bonobo Moussaka' aufgenommen hat. Die Auswahl der Stimmen hat zwar Audible, getroffen, aber die Zusammenarbeit war für alle ein toller Erfolg.

'Loch Dorcha' war nicht nur für Yves eine Chance, sondern auch für Aylin, um neue Wege einzuschlagen: „Sie hatte sich gut vorbereitet. Wir haben viel über das Buch gesprochen und sie hat sich auch viele Gedanken gemacht. Auch medial hat sie sich voll und ganz eingebracht und es richtig hochgehalten. Das ist keine Selbstverständlichkeit.“

In einem Interview mit dem KulturBlog-Berlin lobt Aylin, dass Yves sehr filmisch geschrieben und sie auch gerne für eine Verfilmung bereitsteht. Auch Yves hatte erst einen Film im Kopf. Aber trotzdem ist das Hörbuch keineswegs zweite Wahl für ihn: „Ich tauche ja sehr tief in die Gedankenwelt der Figuren ein und das geht in einem Film tatsächlich nicht in diesem Ausmaß.“

Auf jeden Fall hat Yves Blut geleckt, wie er sagt: _„Ich möchte noch viel mehr im Audio- und Buchformat arbeiten und schreibe bereits an weiteren Büchern. Ich kann da aber noch nichts Konkretes verraten. Das ist natürlich auch eine harte Branche, von daher weiß ich noch gar nicht so genau, wie es weitergeht.“

Also heißt es, Augen – und Ohren – offenhalten. Hier geht es jedenfalls zu 'Loch Dorcha': https://www.audible.de/pd/Loch-Dorcha-See-der-Verdammten-Hoerbuch/B0FP26FL38

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Na, das ist ja ein dickes Ei! Am Ostersonntag 2026 steht für 18 Uhr die Weltpremiere vom Hörspiel 'Das Kontinuum: Ausgelöscht' auf dem Spielplan. Lou E. Proll beendet damit die laufende Staffel um Quint, den Meister des Chaos, im 'Kontinuum'-Multiversum. Jahrelang haben darauf Fans gewartet. Und wer noch nicht Fan ist, kann es ja noch werden. Sind schließlich noch ein paar Tage Zeit, um die paar Stunden der bisherigen Folgen durchzusuchten!

Screenshot aus der Video-Ankündigung vom „Hörspiel „Ausgelöscht“

Immerhin wurde 'Kriminelles', die erste Folge der Hörspielreihe 'Das Kontinuum', bereits am 15. August 2014 veröffentlicht. Keine zwei Wochen danach folgte 'Übernatürliches'. Für ein besseres Verständnis empfiehlt es sich aber, erst einmal 'Der Meister des Chaos' zu hören.

'Übernatürliches' wurde später auch nach diesem perfekten „Einstieg in das komplexe Kontinuum-Multiversum“ an zweiter Stelle in der Playlist eingeordnet, deren Reihenfolge laut Lou E. Proll „... halbwegs Sinn macht, aber nicht chronologisch ist!“

Per Anhalter durch das Kontinuum

Die Geschichten springen im 'Kontinuum'-Multiversum so fröhlich hin und her zwischen den Welten, Zeiten und Genres, dass das Ganze für die Eine oder den Anderen so ausufernd sein könnte, dass sich ein Blick in dieses Wiki lohnt: https://kontinuum.fandom.com/de/wiki/Kontinuum_Wiki

Die Rolle von Quint übernimmt Lou selbst. Die quasi zweite Hauptrolle Tahira wurde mit Yasmina Kley besetzt. Im Beschreibungstext heißt es über Tahira, dass ihr eigentlich nur ein besonderes Wesen ab und zu Trost im frustrierenden Alltag spendet: „Doch unbemerkt wächst in ihrem Innern etwas heran, das droht, alles zu zerstören, was ihr lieb und teuer ist.“

Promintester Specher ist aber Peter Nottmeier (vielen noch bekannt aus der Comedy-Show 'Switch reloaded') als Tahiras Vater. In weiteren Rollen sind übrigens u.a. Melle Teich als Athens sowie Julian Göke und Devon Wolters als zwei von mehreren Werbetafeln (!?) zu hören. Wir dürfen also gespannt sein, was uns dieses Mal im Kontinuum erwartet!

Hier gibt es auch noch eine offizielle Links-Übersicht von Lou E. Proll: https://loueproll.carrd.co/

P.S.: Zum Teil habe ich Absätze aus einem früheren Artikel von mir über 'Das Kontinuum' von der-hoerold.blogspot.com übernommen. Als Alternative zu dieser Google-Plattform habe ich aber im Zuge des Digital Independence Days im März 2026 diesen Blog hier gestartet. Mehr dazu: https://write.literatur.social/der-hoerold/special-zum-digital-independence-day

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„Es ging nie nur um den Bunker“, wird in einem Trailer zur Videoserie 'Paradise' gesagt. Ein Satz, der auch zu Marcus Staiger passen könnte. Einst gründete er das Deutschrap-Label 'Royal Bunker', war aber auch u.a. Fabrikarbeiter, Koch, Stadtführer… und Radiomoderator. 2021 kam dann sein erster 'Bunker:Talk' raus. Nach einem Dutzend Folgen machte aber dieser Podcast jahrelang Pause. Bis jetzt! Am 27. März 2026 veröffentlichte er nun zum neuen Staffelstart sein Gespräch mit Wolfgang M. Schmitt über „Champagner, Sozialismus, Kunst & Literatur“!

Screenshot aus dem Video vom Bunker:Talk mit Wolfgang M. Schmitt, im Bild links

Gleich zu Beginn gewährt Staiger auch persönliche Einblicke. Bevor es irgendwann die Möglichkeit gab, selbst einen Podcast zu machen, wurden seine Ambitionen als Talkmaster erst ausgebremst: „Das ist einer meiner großen Fails, dass ich bei Radio Fritz gearbeitet habe und die mochten mich nicht.“

Darunter hätte er schon gelitten. Doch dann gab es irgendwann kein Halten mehr. Beim 'Bunker:Talk' ging es in den vorherigen Folgen natürlich vorwiegend um Deutschrap. Staiger hatte u.a. Disarstar (u.a. Top-Ten-Album 'Rolex für alle'), PTK (Akronym von Pöbel tötet König), Yassin (neues Album “Zeit zu sterben” mit Audio88 kommt Mai '26) Moses Pelham und Fler vor dem Mikrofon.

Was könnt ihn Staiger fragen?

Deutschrap ist jetzt (leider) kein Thema. Es geht Staiger eher darum, welchen (politischen) Einfluss Kultur-Erzeugnisse wie Film, Literatur, Musik und Theater auf Menschen – und natürlich insbesondere auf Wolfgang M. Schmitt – hatten und haben können. Schließlich ist der Bunker-Präsident selbst vielseitig interessiert.

Zumindest gilt er laut genius.com „… scherzhaft als derjenige, der alle offenen und ungeklärten Fragen der Welt beantworten könne.“ Jedenfalls gab es mal eine Zeit, in der als Zusatz „könnt ihr Staiger fragen“ auf alle möglichen Themen angewendet wurde, nachdem Bushido diese Zeile in Bezug auf eine (Fax-)Nachricht rappte.

Überraschend beginnt daher das Gespräch zuerst mit der Frage, welches Getränk Schmitt bei seinem bekanntesten Webvideo-Format 'Die Filmanalyse' am Liebsten auf dem Tisch stehen hat. Es ist was Nichtalkoholisches. Darüber, dass er auch mal als „Champagnersozialist“ bezeichnet wurde, kann er selbst gut lachen. Denn das passt schon!

Odd Wolfgang kills them all

Dass er stets im Anzug auftritt, ist so ein anderer Punkt, der viele überrascht und quasi danach besprochen wird. Dabei sagt Schmitt, dass er schon als Jugendlicher – wie er es nennt – verhaltensauffällig war: „Ich habe mich eigentlich in der Schulzeit doch am Ende lieber mit dem Lehrer über den neuen Roman von Martin Walser oder Peter Handke unterhalten, als jetzt mit meinesgleichen darüber nachzudenken, wo man heute Abend aus dem Schlauch Bier trinkt.“

Nach etwas mehr als 70 Minuten erklärt Staiger schließlich, warum er Schmitt eigentlich auch eingeladen habe. Er möchte über unser „Wirtschaftssystem und was man sich da anderes vorstellen könnte“ reden.

Danach geht es unter anderem um Demokratie und Ungleichheit, Kapital, Konsum und Investitionen. Gerne hätte Staiger auch noch über kritische Männlichkeit mit Wolfgang M. Schmitt geredet. Aber nach dem ganzen Input davor plant er dafür lieber eine weitere Folge ein: „Okay, sparen wir uns auf für den nächsten Talk.“

Wir dürfen also aufs Sequel gespannt sein – oder wer demnächst befragt wird und dann zu diesem Thema was zu sagen hat! Gespannt bin ich auch, ob oder hoffentlich besser wie Schmitt sich neben Comedy-Charakter Jilet Ayse und Peter Fox („Pierre war hier gewesen“) auf der – ausgedruckten – Bunker-Wand verewigt.

Hier geht’s zur offiziellen Heimat vom 'Bunker:Talk', wo neben der Verlinkung zum Podcast z.B. auch das RB Antik mit alten mp3s und dem radio4real Archiv zu finden ist: http://www.royalbunker.de/

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Ihr seid zu Ostern auf der Suche … nach einem lustigen Hörspiel für Kinder? Vor gut zehn Jahren schrieb Frank Hammerschmidt für hoerspielprojekt.de das kostenlose, etwas mehr als eine Viertelstunde lange 'Das Osterhasen-Casting'. Das Besondere daran: Es dürfen alle Tiere daran teilnehmen.

Ausschnitt aus dem Cover zum Hörspiel zeigt ein Huhn im Kostüm vom Osterhasen

Die Henne Leni (gesprochen von Dagmar Bittner) sucht einen neuen Job. Denn ihr Leben war bis dahin nicht so schön, erzählt sie einem Igel, dem sie unterwegs begegnet: „In der Legebatterie war es schrecklich stickig und laut.“

Ignatius Igelsson (gesprochen von Werner Wilkening) möchte zum Osterhasen-Casting. Kurzerhand geht Leni als Assistentin des Tierarztes mit zum D.O.C. Was sie da erlebt, erinnert mich unter anderem entfernt an die Szene in der Zulassungsbehörde aus dem im Jahr 2016 veröffentlichten Film 'Zoomania' und das Hörspiel 'Hamsterdam' von der Deutschrap-Band Deine Freunde.

Ohne zu viel verraten zu wollen, muss ich allerdings darauf hinweisen, dass ihr neuer Job am Ende aus meiner Sicht auch etwas fragwürdig ist. Aber hört am besten selbst!

Hier geht’s zum Osterhasen-Casting: https://www.hoerspielprojekt.de/2017/04/14/download-das-osterhasen-casting/

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Diesen Artikel hatte ich zuerst am 1. März 2026 unter hoerold.blogspot.com veröffentlicht. Es geht darum, sich von den Big-Tech-Plattformen zu lösen. Leider gibt es da bei mir auch selbst noch viel zu tun. Deswegen wird das Thema hier noch einmal neu aufgegriffen!

Ein Aufkleber von Mastodon

Nach der ursprünglichen Veröffentlichung wurde ich von https://digitalcourage.social/@mupan freundlicherweise darauf hingewiesen, ob ich nicht eine Alternative zu Blogspot von Google nutzen könnte: „Wenn du mit deinem Blog ins Fediverse ziehst, wo ich keine Cookies akzeptieren soll, dann lese ich ihn mit Interesse!“

Ja, klar! Warum nicht? Versuchen wir es doch mal hiermit:

Twitter heißt X, sonst ändert sich nix? Leider Nein! Als Elon Musk im Oktober 2022 die Social-Media-Plattform übernahm, war schnell klar, dass damit die Stimmung endgültig kippt. Doch wohin ausweichen? Ende des Monats stand mit https://literatur.social/@der_hoerold mein Mastodon-Account.

Über drei Jahre später sind dort aber leider die aktiven Fans von den Themen Hörspiel und Hörbuch noch immer überschaubar – wie (m)eine kleine, aber wachsende Bestandsaufnahme zeigt. Zeit und ein Versuch, das zum heutigen Digital Independence Day zu ändern!

Wen ihr euch fragt, was Mastodon überhaupt ist, hilft vielleicht dieses Zitat vom DI.DAY aus dem Wechselzezept zu Mastodon weiter. Es ist ein „…Verbund aus vielen kleinen Netzwerken („dezentral“), meist werbefrei und in der Hand der Nutzer:innen. Es gibt keinen Algorithmus, der Dich wütend machen will – Du siehst, was Deine Freunde posten, chronologisch und entspannt.“

Bitte (un-)auffällig folgen!

Ich folge unter anderem diesen 16 Accounts (hier am 03.05.2026 aktualisiert in alphabetischer Reihenfolge von A bis Z) von:

Ist da nicht vielleicht auch was für euch dabei? Da ja jetzt an jedem ersten Sonntag im Monat der Digital Independence Day (DID) / Digitaler Unabhängigkeits-Tag (DUD) stattfindet, ist das doch vielleicht hilfreich zu wissen, wer euch da erwartet.

Worum geht es beim Digital Independence Day?

Falls ihr euch fragt, was beim DID / DUT kritisiert wird, noch ein offizielles Zitat aus dessen FAQ hier: „Mit ihrer (Quasi-)Monopolstellung bestimmen Unternehmen wie X, Meta, Microsoft, Amazon, Apple, Spotify, ByteDance (TikTok) […] weltweit, wie wir uns online informieren, wie wir diskutieren, kommunizieren oder handeln.“

„Abhängigkeit macht verletzlich“, heißt es weiter. „Technische Ausfälle, politische Entscheidungen oder wirtschaftliche Interessen können ganze Bereiche lahmlegen.“

Digitale Unabhängigkeit heißt deshalb: „Mehr Selbstbestimmung, mehr Transparenz, mehr Resilienz und mehr Verantwortung. Sie stärkt Individuen, schützt die Vielfalt unserer Gesellschaft und sorgt dafür, dass Technologie uns dient – und nicht umgekehrt.“

Der DID ist keine Pflicht, sondern eine Freude. Und der nächste DID kommt bestimmt – nämlich immer am ersten Sonntag im Monat!

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